Aus der Forschung

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Aus der Forschung2020-03-06T12:10:06+01:00

Late pruning of the vine

In the current climatic context, with milder winters leading to earlier budburst in most wine regions, vines are exposed to the risk of spring frosts for a longer period.  Depending on the year, frost can lead to yield losses of between 20 and 100 %, jeopardizing the economic survival of wine estates. In addition, by destroying young shoots, spring frosts can impact the following season’s production, by reducing the number of canes available for pruning, for example. Late pruning is one method to combat spring frosts (Ravas, 1912; Frioni et al., 2019).

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2. Oktober 2022|

1st International conference SABB2022 in Ghent, Belgium

The first edition of the international conference on Sustainable Agriculture Biostimulants and Biopesticides will take place in Ghent, Belgium from Tuesday 20th September until 22nd September 2022.

The conference aims to bring together academicsindustryregulatory experts, and policy makers with an interest in plant biostimulants and biopesticides. The conference will focus on non-microbial biostimulant and biopesticide state of the art research. The main topics of the conference are novel Biostimulants and Biopesticides, progress in the mode of actionbioactive ingredientsplant stressimmune response. A workshop on the 22nd of September will give a forum to discuss the implementation, social issues, and agricultural policy around biostimulants and biopesticides. The 22nd there will be an opportunity to visit a 6000 square meter rooftop greenhouse research facility or the Gembloux Agro-Bio Tech research facility.

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15. August 2022|

Divico-Weine in Assemblage mit Pinot noir – gute Qualität und intensive Farbe

Divico, die neue krankheitsresistente Rebsorte von Agroscope, wird für die Qualität der daraus hergestellten Weine geschätzt. Assemblage-Versuche mit der Sorte Pinot noir haben gezeigt, dass Divico sich für die Korrektur der Farbintensität eignet.

Mit einer Fläche von fast 3900 ha im Jahr 2020 ist Pinot noir die am häufigsten angebaute Sorte in der Schweiz. Sie ist in allen Weinbaugebieten nördlich der Alpen verbreitet. Der gute Ruf gründet auf dem feinen und typischen Bouquet seiner Weine, das durch fruchtige Noten und eine gute Struktur sowie durch sehr zarte und samtene Tannine geprägt ist. Visuell wird die Farbintensität manchmal als etwas schwach beurteilt. In der Schweiz werden deshalb Färbertrauben wie Dakapo und Dunkelfelder angebaut, deren Weine in niederprozentiger Assemblage zur Farbverbesserung von Pinot noir eingesetzt werden. Mit der von Agroscope entwickelten und 2013 zugelassenen ersten roten Rebsorte, die gegenüber Falschem und Echtem Mehltau sowie Grauschimmel resistent ist, steht eine weitere Sorte zur Verfügung, die sich für diesen Zweck eignet.

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3. Juni 2022|

CNRS und INRAE ​​stärken ihre wissenschaftliche Zusammenarbeit, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen

PRESSEMITTEILUNG – Antoine Petit, Vorsitzender und CEO des CNRS, und Philippe Mauguin, Vorsitzender und CEO des INRAE, unterzeichneten kürzlich eine neue Rahmenvereinbarung mit einer Laufzeit von fünf Jahren, um das Engagement ihrer Forschungseinrichtungen für eine noch engere Zusammenarbeit zu unterstreichen. Im Einklang mit den jüngsten Entwicklungen im französischen Hochschul- und Forschungssystem ist diese neue Vereinbarung vollständig kohärent mit den Wissenschafts- und Innovationsstrategien der beiden Institutionen auf nationaler Ebene, insbesondere durch Standortrichtlinien, und auf internationaler Ebene. Als natürliche langjährige Partner haben sich die beiden Institutionen auf diese Weise verpflichtet, die gemeinsame Produktion und Förderung von hochrangigen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu intensivieren, um zur Erreichung der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDG) beizutragen. Angesichts ständig steigender Erwartungen an die Forschung,

Quelle:  INRAE

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5. März 2022|

Resistenztagung

streifen2Fortschritte in der Krankheitsbekämpfung und Resistenzzüchtung bei landwirtschaftlichen Kulturpflanzen.

Die AG Krankheitsbekämpfung und Resistenzzüchtung in Getreide, Hülsenfrüchten und Raps (JKI)  Gesellschaft für Pflanzenzüchtung (GPZ) – AG Resistenzzüchtung  und die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft (DPG) laden zu der Tagung

Fortschritte in der Krankheitsbekämpfung und Resistenzzüchtung bei landwirtschaftlichen Kulturpflanzen

vom 11. bis 12. April 2022 im Kolpinghaus in Fulda ein.

Geplant ist eine Präsenzveranstaltung unter der jeweils aktuell gültigen gesetzl. Corona-Verordnung.
Falls dies jedoch nicht möglich sein sollte, findet alternativ eine Online-Veranstaltung statt.

https://gpz-online.de/resistenztagung/

Kontakt
Prof. Dr. Thomas Miedaner / Lore Handt
Universität Hohenheim (720)
Landessaatzuchtanstalt
70593 Stuttgart
miedaner[at]uni-hohenheim.de
0711/459-22690
lore.handt[at]uni-hohenheim.de

3. März 2022|

Macromolecular characterization of disease resistant red wine varieties (PIWI)

AIM: Pilzwiderstandsfähige (PIWI) are disease resistant Vitis vinifera interspecific hybrid varieties that are receiving increasing attention for ability to ripen in cool climates and their resistance to grapevine fungal diseases. Wines produced from these varieties have not been characterized, especially regarding their macromolecular composition. This study characterised and quantified colloid-forming molecules (proteins, polysaccharides and phenolics) of red PIWI wines produced in the UK.
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19. Februar 2022|

Diversity buffers winegrowing regions from climate change losses

Significance

Increasing diversity within crops may be a powerful way to reduce agricultural declines from climate change. As such, it has garnered increasing attention, especially in documenting within-crop diversity through different cultivars or wild relatives. Yet, there are few tests of whether this diversity can mitigate losses with warming. Here, using European (predominantly French) databases to forecast winegrape phenology, we test if shifting cultivars changes predictions of future growing regions. We find that cultivar diversity halved potential losses of winegrowing regions under a 2 °C warming scenario and could reduce losses by a third if warming reaches 4 °C. Thus, diversity—if adopted by growers locally—can mitigate agricultural losses, but its effectiveness will depend on global decisions regarding future emissions.

https://www.pnas.org/content/117/6/2864

18. Januar 2022|

Vine Trunk Deseases & Pruning technique Conference – Marzio Zanin

Meiner Meinung nach ist Piwis die natürliche Ergänzung zu einem umfassenden Verständnis der Gesundheitsprobleme des Weinbergs und seiner alljährlichen Erhaltung.
Die Piwis-Sorten geben Antworten auf die Krankheiten des Jahreszyklus, die Schnitttechnik ist darauf ausgerichtet, langfristige Gesundheitsprobleme zu verhindern, zusammen sind sie der Schlüssel für nachhaltige Weinberge der Zukunft.

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22. November 2021|

Elektrochemische Messungen im Wein, Maßstab für Qualität?

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in Zusammenarbeit mit

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Das Wachstum der Pflanzen ist abhängig von diversen Umgebungsparametern wie Licht und Wasser, aber vor allem vom Boden. Unterschiedliche Voraussetzungen prägen somit die Qualität aller Produkte, welche der Mensch zu sich nimmt, indem er die chemisch gespeicherte Energie zur Aufrechterhaltung seiner Körperfunktionen verwertet.

Während die konventionellen Lebensmitteluntersuchungen nur eine isolierte Aussage über Inhaltsstoffe oder den  kalorischen Gehalt liefern, erfasst die elektrochemische Messung auch jenen Anteil im Nahrungsmittel, der strukturelle Aufbauarbeit (den sog. Entropie Anteil) liefern kann.

Aus physikalischer Sicht lassen sich Lebensprozesse als eine Kette von Redox-Reaktionen beschreiben.

Abgeleitet aus den Hauptsätzen der Thermodynamik kann gezeigt werden, dass die Qualität von Lebensmitteln über das Redoxpotential darstellbar ist:

Je niedriger dieser Wert ist, umso hochwertiger sind deren Qualität und die Neutralisation gegenüber Freien Radikalen.

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18. November 2021|

Zwei neue Forschungsverbundprojekte zur Eindämmung der Goldgelbe Vergilbung der Rebe

Anlässlich der Übergabe der Förderbescheide für zwei neue Forschungsverbundprojekte zur Eindämmung der Goldgelbe Vergilbung der Rebe (Flavescence dorée=Phytoplasmose), die von den Rebschützern und Rebenzüchtern des Julius Kühn-Instituts am Standort Geilweilerhof in Siebeldingen koordiniert werden, hat das JKI folgende Startseitenmeldung veröffentlicht.

Bundesministerin Klöckner übergibt Förderbescheide für neue JKI-Forschungsprojekte zu Quarantänekrankheiten von Reben und Obst

Am heutigen Montag (12.04.21) hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner per Videoschalte die Zuwendungsbescheide ihres Ministeriums für die zwei neuen Forschungsprojekte „VectoScreen“ und „PhytoMo“ übergeben. In den am Julius Kühn-Institut (JKI) in Siebeldingen bearbeiteten Projekten geht es um die Diagnose der Flavescence dorée, zu Deutsch Goldgelbe Vergilbung, und das Monitoring des Erregers dieser Rebenkrankheit und der Insekten, die ihn übertragen. Die Krankheit wird durch ein zellwandloses Bakterium, ein sogenanntes Phytoplasma, hervorgerufen. Dieser bekämpfungswürdige Quarantäneschadorganismus bzw. sein Vektorinsekt die Amerikanische Rebzikade finden in heimischen Weinregionen immer bessere Bedingungen vor. Für erkrankte Pflanzen und die Krankheitserreger gelten innerhalb der EU Verbringungsverbote und weitere Maßnahmen, die die Ein- und Verschleppung der Quarantäneschaderreger verhindern helfen. Beide Projekte werden im Rahmen der Ausschreibung „Innovationen zur Vermeidung der Ein- und Verschleppung von geregelten und neuen Schadorganismen an Pflanzen“ vom BMEL gefördert.

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13. April 2021|

Hochauflösende 3D-Phänotypisierung des Wurzelsystems der Weinrebe mittels Röntgen-Computertomographie

Das Julius Kühn Institut und die Universität Nottingham in Großbritannien untersuchten das Wurzelwerk von jungen Topfreben von ‚Calardis Musqué‘, ‚Villard Blanc‘ und V3125 (‚Schiava Grossa‘ x ‚Riesling‘). Nicht-invasive Röntgen-Mikro-Computertomographie (Röntgen-µCT)-Methode wurden eingesetzt, um die phänotypische Variation der komplexen dreidimensionalen (3D) Architektur von Rebenwurzeln in Abhängigkeit von Genotyp und Boden zu untersuchen. Verholzte Stecklinge  wurden in Polypropylen-Säulen, die mit zwei verschiedenen Bodentypen, tonigem Lehm und sandigem Lehm, gefüllt waren, für 6 Wochen kultiviert.
Es konnte gezeigt werden, dass die einzelnen Wurzelparameter wie z. B. Wurzellänge und Seitenwurzelanzahl deutlich rebsortenspezifisch, also genetisch determiniert sind, und weniger vom Bodentyp abhängen.

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Video von der Universität Nottingham
26. März 2021|

Welche sensorische Stilistik von PIWI-Weinen verspricht Erfolg

DLR Rheinpfalz, Institut für Weinbau und Oenologie, Marc Weber, Prof. Dr. Ulrich Fischer Deutsches Weininstitut, Ole Kohlmann
Anläßlich der 74. Weinbautage 2021

Eigentlich haben sie alle Trümpfe in der Hand, die Pilzwiderstandfähigen Rebsorten, oder kurz PIWIs genannt. Nachweislich bedarf es eines deutlich reduzierten Pflanzenschutzes um reife und gesunde Trauben zu ernten, verminderte Überfahrten schonen das Bodengefüge und ge-ringerer Arbeitsaufwand und Kosten für Pflanzenschutz, sei es ökologischer oder konventio-neller, schonen das Budget des Winzers. So verwundert es, warum in der Pfalz nur 3,2 % der Rebfläche mit PIWIs bestockt ist, wovon allein der Regent 2,2% bestreitet. In Rheinland-Pfalz sind es sogar nur 2,9% der Rebfläche, was überrascht, denn sie sind prädestiniert für die Steil- und Terassenlagen, in denen der Pflanzenschutz arbeits- und kostenintensiver ist. Befragt man die Winzer nach ihrer Zurückhaltung bei der Anpflanzung von PIWIs, so beklagen sie sich über fehlendes Interesse seitens der Verbraucher und der Handelsunternehmen, während die Kellereien und Verbraucher sich über ein beschränktes Angebot beschweren. Um diesen Wi-derspruch aufzulösen, beschäftigt sich ein Teilbereich des bundesweiten VITIFIT Projektes des Bundeslandwirtschaftsministeriums mit der Verbesserung der Stilistik der aus PIWI-Reb-sorten erzeugten Weine und ihrer Erfolgsaussichten bei der Vermarktung.

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Fazit: In ihrem Qualitätspotenzial sind Weine aus PiWi-Rebsorten auf Augenhöhen mit den Standardrebsorten. Es mangelt aber noch an Erfahrung, wie sie am besten ausgebaut werden sollen. Hier helfen die Verbraucherpräferenzen und die abgeleiteten bevorzugten oder abge-lehnten sensorischen Attribute. Es stellt sich für die Zukunft die Frage, ob PIWI-Weine gute sensorische „Kopien“ der Stilistiken der Standardrebsorten sein sollen oder ob sie ein eigen-ständiges, abweichendes, aber als neu und anderes erkennbares Profil zeigen sollen.

25. Februar 2021|
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