Aus der Forschung

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Aus der Forschung2020-03-06T12:10:06+01:00

CNRS und INRAE ​​stärken ihre wissenschaftliche Zusammenarbeit, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen

PRESSEMITTEILUNG – Antoine Petit, Vorsitzender und CEO des CNRS, und Philippe Mauguin, Vorsitzender und CEO des INRAE, unterzeichneten kürzlich eine neue Rahmenvereinbarung mit einer Laufzeit von fünf Jahren, um das Engagement ihrer Forschungseinrichtungen für eine noch engere Zusammenarbeit zu unterstreichen. Im Einklang mit den jüngsten Entwicklungen im französischen Hochschul- und Forschungssystem ist diese neue Vereinbarung vollständig kohärent mit den Wissenschafts- und Innovationsstrategien der beiden Institutionen auf nationaler Ebene, insbesondere durch Standortrichtlinien, und auf internationaler Ebene. Als natürliche langjährige Partner haben sich die beiden Institutionen auf diese Weise verpflichtet, die gemeinsame Produktion und Förderung von hochrangigen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu intensivieren, um zur Erreichung der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDG) beizutragen. Angesichts ständig steigender Erwartungen an die Forschung,

Quelle:  INRAE

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5. März 2022|

Resistenztagung

streifen2Fortschritte in der Krankheitsbekämpfung und Resistenzzüchtung bei landwirtschaftlichen Kulturpflanzen.

Die AG Krankheitsbekämpfung und Resistenzzüchtung in Getreide, Hülsenfrüchten und Raps (JKI)  Gesellschaft für Pflanzenzüchtung (GPZ) – AG Resistenzzüchtung  und die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft (DPG) laden zu der Tagung

Fortschritte in der Krankheitsbekämpfung und Resistenzzüchtung bei landwirtschaftlichen Kulturpflanzen

vom 11. bis 12. April 2022 im Kolpinghaus in Fulda ein.

Geplant ist eine Präsenzveranstaltung unter der jeweils aktuell gültigen gesetzl. Corona-Verordnung.
Falls dies jedoch nicht möglich sein sollte, findet alternativ eine Online-Veranstaltung statt.

https://gpz-online.de/resistenztagung/

Kontakt
Prof. Dr. Thomas Miedaner / Lore Handt
Universität Hohenheim (720)
Landessaatzuchtanstalt
70593 Stuttgart
miedaner[at]uni-hohenheim.de
0711/459-22690
lore.handt[at]uni-hohenheim.de

3. März 2022|

Macromolecular characterization of disease resistant red wine varieties (PIWI)

AIM: Pilzwiderstandsfähige (PIWI) are disease resistant Vitis vinifera interspecific hybrid varieties that are receiving increasing attention for ability to ripen in cool climates and their resistance to grapevine fungal diseases. Wines produced from these varieties have not been characterized, especially regarding their macromolecular composition. This study characterised and quantified colloid-forming molecules (proteins, polysaccharides and phenolics) of red PIWI wines produced in the UK.
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19. Februar 2022|

Diversity buffers winegrowing regions from climate change losses

Significance

Increasing diversity within crops may be a powerful way to reduce agricultural declines from climate change. As such, it has garnered increasing attention, especially in documenting within-crop diversity through different cultivars or wild relatives. Yet, there are few tests of whether this diversity can mitigate losses with warming. Here, using European (predominantly French) databases to forecast winegrape phenology, we test if shifting cultivars changes predictions of future growing regions. We find that cultivar diversity halved potential losses of winegrowing regions under a 2 °C warming scenario and could reduce losses by a third if warming reaches 4 °C. Thus, diversity—if adopted by growers locally—can mitigate agricultural losses, but its effectiveness will depend on global decisions regarding future emissions.

https://www.pnas.org/content/117/6/2864

18. Januar 2022|

Vine Trunk Deseases & Pruning technique Conference – Marzio Zanin

Meiner Meinung nach ist Piwis die natürliche Ergänzung zu einem umfassenden Verständnis der Gesundheitsprobleme des Weinbergs und seiner alljährlichen Erhaltung.
Die Piwis-Sorten geben Antworten auf die Krankheiten des Jahreszyklus, die Schnitttechnik ist darauf ausgerichtet, langfristige Gesundheitsprobleme zu verhindern, zusammen sind sie der Schlüssel für nachhaltige Weinberge der Zukunft.

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22. November 2021|

Elektrochemische Messungen im Wein, Maßstab für Qualität?

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in Zusammenarbeit mit

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Das Wachstum der Pflanzen ist abhängig von diversen Umgebungsparametern wie Licht und Wasser, aber vor allem vom Boden. Unterschiedliche Voraussetzungen prägen somit die Qualität aller Produkte, welche der Mensch zu sich nimmt, indem er die chemisch gespeicherte Energie zur Aufrechterhaltung seiner Körperfunktionen verwertet.

Während die konventionellen Lebensmitteluntersuchungen nur eine isolierte Aussage über Inhaltsstoffe oder den  kalorischen Gehalt liefern, erfasst die elektrochemische Messung auch jenen Anteil im Nahrungsmittel, der strukturelle Aufbauarbeit (den sog. Entropie Anteil) liefern kann.

Aus physikalischer Sicht lassen sich Lebensprozesse als eine Kette von Redox-Reaktionen beschreiben.

Abgeleitet aus den Hauptsätzen der Thermodynamik kann gezeigt werden, dass die Qualität von Lebensmitteln über das Redoxpotential darstellbar ist:

Je niedriger dieser Wert ist, umso hochwertiger sind deren Qualität und die Neutralisation gegenüber Freien Radikalen.

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18. November 2021|

Zwei neue Forschungsverbundprojekte zur Eindämmung der Goldgelbe Vergilbung der Rebe

Anlässlich der Übergabe der Förderbescheide für zwei neue Forschungsverbundprojekte zur Eindämmung der Goldgelbe Vergilbung der Rebe (Flavescence dorée=Phytoplasmose), die von den Rebschützern und Rebenzüchtern des Julius Kühn-Instituts am Standort Geilweilerhof in Siebeldingen koordiniert werden, hat das JKI folgende Startseitenmeldung veröffentlicht.

Bundesministerin Klöckner übergibt Förderbescheide für neue JKI-Forschungsprojekte zu Quarantänekrankheiten von Reben und Obst

Am heutigen Montag (12.04.21) hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner per Videoschalte die Zuwendungsbescheide ihres Ministeriums für die zwei neuen Forschungsprojekte „VectoScreen“ und „PhytoMo“ übergeben. In den am Julius Kühn-Institut (JKI) in Siebeldingen bearbeiteten Projekten geht es um die Diagnose der Flavescence dorée, zu Deutsch Goldgelbe Vergilbung, und das Monitoring des Erregers dieser Rebenkrankheit und der Insekten, die ihn übertragen. Die Krankheit wird durch ein zellwandloses Bakterium, ein sogenanntes Phytoplasma, hervorgerufen. Dieser bekämpfungswürdige Quarantäneschadorganismus bzw. sein Vektorinsekt die Amerikanische Rebzikade finden in heimischen Weinregionen immer bessere Bedingungen vor. Für erkrankte Pflanzen und die Krankheitserreger gelten innerhalb der EU Verbringungsverbote und weitere Maßnahmen, die die Ein- und Verschleppung der Quarantäneschaderreger verhindern helfen. Beide Projekte werden im Rahmen der Ausschreibung „Innovationen zur Vermeidung der Ein- und Verschleppung von geregelten und neuen Schadorganismen an Pflanzen“ vom BMEL gefördert.

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13. April 2021|

Hochauflösende 3D-Phänotypisierung des Wurzelsystems der Weinrebe mittels Röntgen-Computertomographie

Das Julius Kühn Institut und die Universität Nottingham in Großbritannien untersuchten das Wurzelwerk von jungen Topfreben von ‚Calardis Musqué‘, ‚Villard Blanc‘ und V3125 (‚Schiava Grossa‘ x ‚Riesling‘). Nicht-invasive Röntgen-Mikro-Computertomographie (Röntgen-µCT)-Methode wurden eingesetzt, um die phänotypische Variation der komplexen dreidimensionalen (3D) Architektur von Rebenwurzeln in Abhängigkeit von Genotyp und Boden zu untersuchen. Verholzte Stecklinge  wurden in Polypropylen-Säulen, die mit zwei verschiedenen Bodentypen, tonigem Lehm und sandigem Lehm, gefüllt waren, für 6 Wochen kultiviert.
Es konnte gezeigt werden, dass die einzelnen Wurzelparameter wie z. B. Wurzellänge und Seitenwurzelanzahl deutlich rebsortenspezifisch, also genetisch determiniert sind, und weniger vom Bodentyp abhängen.

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Video von der Universität Nottingham
26. März 2021|

Welche sensorische Stilistik von PIWI-Weinen verspricht Erfolg

DLR Rheinpfalz, Institut für Weinbau und Oenologie, Marc Weber, Prof. Dr. Ulrich Fischer Deutsches Weininstitut, Ole Kohlmann
Anläßlich der 74. Weinbautage 2021

Eigentlich haben sie alle Trümpfe in der Hand, die Pilzwiderstandfähigen Rebsorten, oder kurz PIWIs genannt. Nachweislich bedarf es eines deutlich reduzierten Pflanzenschutzes um reife und gesunde Trauben zu ernten, verminderte Überfahrten schonen das Bodengefüge und ge-ringerer Arbeitsaufwand und Kosten für Pflanzenschutz, sei es ökologischer oder konventio-neller, schonen das Budget des Winzers. So verwundert es, warum in der Pfalz nur 3,2 % der Rebfläche mit PIWIs bestockt ist, wovon allein der Regent 2,2% bestreitet. In Rheinland-Pfalz sind es sogar nur 2,9% der Rebfläche, was überrascht, denn sie sind prädestiniert für die Steil- und Terassenlagen, in denen der Pflanzenschutz arbeits- und kostenintensiver ist. Befragt man die Winzer nach ihrer Zurückhaltung bei der Anpflanzung von PIWIs, so beklagen sie sich über fehlendes Interesse seitens der Verbraucher und der Handelsunternehmen, während die Kellereien und Verbraucher sich über ein beschränktes Angebot beschweren. Um diesen Wi-derspruch aufzulösen, beschäftigt sich ein Teilbereich des bundesweiten VITIFIT Projektes des Bundeslandwirtschaftsministeriums mit der Verbesserung der Stilistik der aus PIWI-Reb-sorten erzeugten Weine und ihrer Erfolgsaussichten bei der Vermarktung.

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Fazit: In ihrem Qualitätspotenzial sind Weine aus PiWi-Rebsorten auf Augenhöhen mit den Standardrebsorten. Es mangelt aber noch an Erfahrung, wie sie am besten ausgebaut werden sollen. Hier helfen die Verbraucherpräferenzen und die abgeleiteten bevorzugten oder abge-lehnten sensorischen Attribute. Es stellt sich für die Zukunft die Frage, ob PIWI-Weine gute sensorische „Kopien“ der Stilistiken der Standardrebsorten sein sollen oder ob sie ein eigen-ständiges, abweichendes, aber als neu und anderes erkennbares Profil zeigen sollen.

25. Februar 2021|

NOVISYS – Neue Rebsorten im Minimalschnitt im Spalier

novisys
Die wichtigsten Fakten aus Forschung und Praxis
gefördert vom Bundeministerium für Bildung und Forschung

Auszug Seite 20:

WEINQUALITÄT

Dass mit neuen Rebsorten, den PIWIs, qualitativ hochwertige Weine produziert werden können, ist inzwischen kein Geheimnis mehr. Dies konnte im Rahmen des novisys-Projektes auch für Weine aus dem Minimalschnitt im Spalier gezeigt werden. Für die Weinqualität und den Weintyp ist das Ertragsniveau, der Gesundheitszustand der Trauben sowie der richtige Lesezeitpunkt entscheidend. Gerade ein überhöhter Ertrag und eine zu frühe Lese führen beim Minimalschnitt im Spalier schnell zu unreifen, dünnen und bitteren Weinen, die bei Rotweinen mit einer geringen Farbausprägung einhergehen. Aus diesem Grund ist eine gezielte Ertragsreduzierung (BBCH-Skala: 75) in den ersten Jahren der Umstellung unbedingt zu empfehlen. Darüber hinaus führen die kleineren Beeren im Minimalschnitt im Spalier zu einem erhöhten Beerenhautanteil und somit zu einem weiteren Beerenhaut-Fruchtfleisch-Verhältnis.
Hiervon profitieren Weine aus dem Minimalschnitt im Spalier. Bei einem moderaten Ertragsniveau und an die Reife angepassten Lesezeitpunkt können so im neuen Anbausystem aromaintensive, duftige und schlanke Weißweine sowie tanninreiche und farbintensive Rotweine erzeugt werden.

Quelle:
IMPRESSUM
Forschungsprojekt novisys Projektleitung: Prof. Dr. Reinhard Töpfer

Julius Kühn-Institut
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof Geilweilerhof
www.zukunft-weinbau.de

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20. Januar 2021|

Verbraucherorientierte Stilistik für PiWi-Weine

… als Beitrag zu einer höheren Marktakzeptanz

Erste Ergebnisse aus dem Verbundprojekt VITIFIT
Marc Weber, Jochen Vestner, Christoph Kiefer, Gergely Szolnoki, Ulrich Fischer

Experteninterviews: Produzenten und Händler

Methode: Einzelinterviews:
Stichprobe:

  •  48 Produzenten
  •  17 Händler

Kooperation: Marc Dressler, Christine Freund (Fragen und Ergebnisse)

⇒ Ziel: Einstellung und Gründe für und gegen PIWI-Rebsorten und potentielle Lösungsansätze gewinnen .

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14. Januar 2021|

Sensor-basierte Erkennung der Blattrollkrankheit an Weinreben direkt im Feld

Sensor-basierte Erkennung der Blattrollkrankheit an Weinreben direkt im Feld
Die Blattrollkrankheit der Weinrebe ist eine weltweit verbreitete Viruserkrankung, die große wirtschaftliche Schäden anrichtet. Da die Krankheit bisher nicht direkt im Feld behandelt werden kann, ist Vorbeugung ausschlaggebend im Virus-Management: Befallene Stöcke müssen frühzeitig erkannt und gerodet werden. Allerdings entwickeln viele Pflanzen nur milde oder keine Symptome. Das JKI hat mit dem Fraunhofer Institut IFF, der Hochschule Geisenheim University und der Universität Hohenheim ein sensor-basiertes Früh-Erkennungssystem für die Blattrollkrankheit im Feld getestet. Mit Hyperspektralkameras und einer angepassten Phänotypisierungspipeline können infizierte Reben früher als bisher erkannt und im Anschluss geeignete Maßnahmen eingeleitet werden.
Quelle:  Julius Kühn Institut
weiterlesen  (english)

16. Dezember 2020|
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