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News2020-07-06T09:53:04+02:00

Are Piwi Grapes The Future Of Winemaking?

Fungus-resistant hybrid grapes could be the answer to environmentally sustainable winemaking.

Hello, Felicia! Undoubtedly, we were more than happy to see 2020 come to a close, but the year end did bring about a few silver linings. In the wine world, one such event was the official approval of new Piwi grape varietal, Felicia.

Short for “pilzwiderstandsfähig” (German for “fungus resistant”), Piwis are special hybrid crossings between vitis vinifera, the common European grape vine, and the mainly North American vitis species. While hybrid grapes are far from new, Piwis have gained attention in recent years thanks to the increased interest in and greater push for environmentally sustainable agriculture.

As native North American grape species are resistant to a variety of maladies their European counterparts are susceptible to, these hybrids carry a natural resistance to fungal diseases, reducing or even eliminating the need for spraying. This, in turn, significantly reduces the negative impact on the environment: less usage of chemical fungicides, lower emissions of carbon monoxide from tractors and a reduction in compacting of vineyard soils when tractors run over them, thus encouraging more micro-organisms in the soil.

There is not only an environmental upside to adopting Piwis. Jörg Philipp, Asia representative of Piwi International, a global association for the promotion of fungus-resistant grape varieties, lays down its financial advantages.

“Less usage of costly treatments and less need for driving through the vineyards (translating to savings of time, fuel and machinery input) lowers the cost of wine production in a significant way. Economically, the usage of Piwis is an important cost reducer.”

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20. April 2021|

PIWI Wein: Weinbau ohne Chemie mit resistenten Rebsorten Von Daniel Bayer mit Martin Darting-

PIWI-Weine sind Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, die aufgrund ihrer besonderen Eigenschaft einige großartige Vorteile mit sich bringen.

In diesem ersten Teil des Interviews klären wir die Frage wie PIWI-Sorten gezüchtet werden, wie sie entstanden sind und welchen Nutzen wir aus dem Anbau und der Vinifizierung ziehen können.

Als Gesprächspartner für diese Folge hat sich Martin Darting bereit erklärt sein Wissen mit uns zu teilen. Er ist als Sensorikexperte, Autor, Winzer und Speaker bekannt und hat viele Jahre in eben diesem und vielen weiteren Gebieten geforscht. Als Berater, Dozent und Weinkenner ist er eine wahre Ikone auf seinem Gebiet und scheut nicht davor zurück die Weinwelt ein Stück weit zu entromantisieren und eine klare Trennlinie zwischen Marketing- und Weinsprache zu ziehen.

Alternativ über Youtube anhören

Martin-Darting-Daniel Beyer
18. April 2021|

Perspektiven Neuer Rebsorten nutzen

Ausschöpfen von Wertschöpfungspotenzialen

Die Möglichkeit einer Steigerung der betrieblichen Widerstandsfähigkeit und Ausschöpfen von
Wertschöpfungspotenzialen durch Neue Rebsorten sehen Prof. Dr. Marc Dreßler, Weincampus/
Hochschule Ludwigshafen und Christine Freund, DLR Rheinpfalz. Welche Argumente können bei
einer strategischen Marktbearbeitung zum Anpflanzen Neuer Rebsorten motivieren?

Fazit
Weinerzeuger sind gefordert, bei der strategischen Planung eine Synchronisation von Leistungsversprechen und -angebot und den Bedürfnissen der Zielkunden zu erreichen und dabei Trends sowie eigene Ambitionen, Vorstellungen und die betriebliche Situation zu berücksichtigen.
In dem durch massive Umwelteinflüsse und Handlungsdruck eingeschränkten Handlungsfeld eröffnen die Neuen Rebsorten, eine perspektivische Steigerung der Wertschöpfung im kosten und wettbewerbsorientierten Weinmarkt. Bei der Entscheidungsfindung sind aus betriebswirtschaftlicher Sicht die Kosten der Sortimentsumstellung den Einsparungen bei den Arbeitskosten, die Minimierung des Risikos und dem Vermarktungspotenzial gegenüberzustellen. Neue Rebsorten bieten ganzheitliches Lösungspotenzial für aktuelle Herausforderungen im Weinbau: Mangelnde Profitabilität, Adaption auf Klimawandel und Kundenwünsche nach verstärkter Nachhaltigkeit. Sie bieten Potenziale zur Senkung des betrieblichen Aufwands, zur Steigerung der Nachhaltigkeit, zur Differenzierung und können als konkreten Nachhaltigkeitsnachweis dienen. Die Marketing- und Vertriebsaktivitäten können von der mit Neuen Rebsorten möglichen Differenzierung und von gesteigerter Wirtschaftlichkeit profitieren. Mit Neuen Rebsorten verbundene Produktinnovationen und Kommunikationsansätze zur Nachhaltigkeit erlauben Beiträge zur Wettbewerbsdifferenzierung.
In dem Workshop wurden konkrete Ideen entwickelt, die über Experimente das Überschreiten der Hürden testen und die Perspektiven hinterfragen.

Quelle:  Das Deutsche Weinmagazin 29.8.2020

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19. März 2021|

SPARPOTENZIAL – Neue Rebsorten

Mit pilzwiderstandsfähigen Neuzüchtungen die Arbeit im Weinberg effizienter und nachhaltiger gestalten und die Wirtschaftlichkeit steigern

Text: Prof. Dr. Marc Dreßler (Weincampus  / Hochschule Ludwigshafen) und Christine Freund (DLR Rheinpfalz)

Die Weinwirtschaft steht vor den Herausforderungen zunehmenden Wettbewerbsdrucks und steigenden Kosten. Es ist kaum mehr möglich, den Gewinn über Kostenmanagement bei Fortführung der gewohnten Geschäftsmodelle und -prozesse zu steigern, weil Potenziale durch Effizienzsteigerung und Flächenwachstum
weitgehend ausgeschöpft sind. Quantensprünge zur weiteren Erhöhung erfordern zudem entsprechende Investitionen. Umgekehrt müssen Preissteigerungen immer mit Verbrauchermehrwert und Differenzierung einhergehen und diese begründen. Alle Anbieter, unabhängig von der strategischen Gruppierung,  müssen Wertschöpfung und Kosten professionell managen. In diesem eingeschränkten Handlungsfeld eröffnen die sogenannten Neuen Rebsorten, die bei der Züchtung wegen ihrer Resistenz gezüchtet wurden und somit auch als Piwis (pilzwiderstandsfähige Rebsorten) bezeichnet werden, eine perspektivische Steigerung der Wertschöpfung im kosten- und wettbewerbsorientierten Weinmarkt.
In diesem Artikel werden Argumente beleuchtet, die Überlegungen zu neuen Rebsorten motivieren können.

Quelle: der deutsche Weinbau 14-15/2020

 

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19. März 2021|

Nepal: Extremer Weinbau in den steilsten Weinbergen der Welt

Von Wolfgang W. Schäfer, Tropical Viticulture Consultants (TVC)

Wenn man an Nepal und die beeindruckende schneebedeckte Bergwelt des Himalaya-Gebirges denkt, kommen einem Reben und gepflegte Weinbergterrassen kaum in den Sinn.
Die drei Firmengründer Herr Kumar Karki, Herr Janapal Tharpa und Herr Dhruba Kumar haben es gerade geschafft, Nepal mit dem ersten und einzigen Weingut „Pataleban Vineyard Winery“ auf die Liste der internationalen Weinbauländern zu setzen.

Nepal

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12. März 2021|

How FreiSTil ReFRAMES South TyROL

By Valerie Kathawala

 

Pranzegg. In der EbenThomas NiedermayrGarlider. Four names that will mean more or less to you depending on where and how you drink wine. Four small-scale organic and biodyanamic growers from four points on the compass of northern Italy’s Südtirol-Alto Adige (aka South Tyrol). Four individualists who, after years of being stuck in the corners at tastings and fairs — singled out as “crazies” for their cloudy cuvées, atypical varieties, and defiant styles — decided that being outsiders together would, at a minimum, be more fun. More off-piste than pissed-off, Freistil (“free style”) was born.

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5. März 2021|

PIWI WEIN – Aufbruch zu neuen Weinzeiten PIWI CH Januar 2021

Liebe Leserinnen und Leser
Liebe Piwianer und Geniesser

«Es ist nicht die stärkste Spezie die überlebt, auch nicht die intelligenteste, es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.» Charles Darwin

Ja, das Jahr 2020 hat es wirklich in sich. Positives und Negatives liegen in diesen Tagen oft nicht weit auseinander. Alltägliches wird in Frage gestellt, ungewöhnliches wird plötzlich normal. 2020 ist Wandel pur!
Reflektieren ist einmal mehr angesagt. Leider ist damit die Erkenntnis verbunden, dass wir die Welt nur im Kleinen positiv verändern und beeinflussen können. Aber wenigstens das sollten wir voll auskosten!
Unglaublich positiv ist, dass wir unser Leben in der demokratischen Schweiz selber lebenswert gestalten dürfen! Ein riesiges Privileg!
Eine Gangart herunterschalten, sich selbst und seinen Nächsten mehr Zeit schenken, den Alltag zur Besonderheit kreieren und sich hin und wieder bewusst etwas Gutes gönnen…

Das hat sich auch Marc Almert, Sommelier Weltmeister 2019/2020 gesagt. Da an seinem Arbeitsort, dem Hotel Baur au Lac in Zürich, Anfangs Juli wegen Covid 19 nicht gerade Hochbetrieb herrschte, nahm er sich eine kleine PIWI- Auszeit. Nach einem ausgedehnten Rundgang durch unsere Weingärten und Kellerei, stand die Verkostung verschiedener PIWI Weine im Zentrum: für Marc ein richtiges Wow- Erlebnis! Aber lesen Sie seine Verkostungsnotizen gleich selbst!

Die Durchführung der ersten Mitgliederversammlung von PIWI CH vom 30. Juni 2020, darf man wirklich als gelungen bezeichnen. 60 Personen nahmen am informativen Rebrundgang teil. Rund 50 Mitglieder und Gäste blieben zur Versammlung mit anschliessender Verkostung. Die praktische Verknüpfung von fachlichen PIWI Anbauthemen und Mitgliederversammlung werden wir somit auch nächstes Jahr einplanen. Leider vereitelte die Pandemie die restliche Jahresplanung: weder die Weinreise nach Polen noch das W&D im Hiltl in Zürich konnten wir durchführen. Aber verschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben!

Gesellschaftlicher Wandel, Klimaerwärmung, die Pandemie und sonstige Veränderungen werden uns auch 2021 beschäftigen. Somit ist mehr denn je Flexibilität und Innovationsgeist gefordert, was für uns Piwianer aber nichts Neues bedeutet!

Viel Spass beim Lesen und «bliebet gsund!»
Roland Lenz / Präsident Verein PIWI CH

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17. Februar 2021|

Landwirtschaft – mit der Natur!

Eine sehr interessante Sendung über die Natürlichkeit in der Landwirtschaft – ab Minute 16 PIWI Thema (Valentin Blattner und Roland Lenz)

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10. Februar 2021|

Was sich gut verkauft: vom Mainstream zur charaktervollen Herausforderung

Kennen sie das? Man redet sich den Mund fransig und am Ende machen die Leute doch das, was sie schon immer gemacht haben: nämlich das kaufen, was sie kennen. Die Bereitschaft etwas Neues auszuprobieren, geschweige denn es auch noch gut zu finden, ist…sagen wir’s mal diplomatisch, ein rares Gut.

Nein, natürlich gibt es nicht DIE Leute! Fragen wir Konsumforscher, bekommen wir vielmehr 1000 Bedingungen dafür, wann welche Zielgruppe was und weshalb zu welchem Preis kauft. Unterm Strich steht jedoch: Vermeintlich „Neues“ ist und war schon immer mal wieder da, muss aber immer zu mindestens 80 Prozent gleich und somit bekannt sein, um angenommen zu werden.

Ihr Wein darf also von Jahr zu Jahr um höchstens 20 Prozent von dem abweichen, was Ihre KundInnen von Ihnen kennen? Ja, diese Abweichung kann man genau quantifizieren und messen. Food- und Produktdesigner achten akribisch darauf: Unter 20 Prozent Abweichung merkt‘s die Kundschaft nicht; erst recht nicht, wenn´s schleichend geht. Beträgt die Abweichung aber mehr als 20 Prozent, wird es auffallend. Und sofort wird das Produkt mit Skepsis belegt und nicht mehr gekauft.

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26. Januar 2021|

Neue mehrfach pilzresistente Rebsorte Felicia erhält Zulassung

Felicia-JKI-Neuzüchtung 200×300
Presseinformation des Julius Kühn-Instituts (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen Nr. 1/2021

Die Neuzüchtung aus dem Julius Kühn-Institut (JKI) ist widerstandsfähig gegen Echten und Falschen Mehltau sowie Schwarzfäule.

(Siebeldingen) Weine aus klassischen Rebsorten wie Riesling und Spätburgunder kennt in Deutschland jeder Weinkonsument. Weine aus neuen Sorten, die sich gegen Schaderreger zur Wehr setzen können, wie die pilzwiderstandsfähigen Piwis warten hingegen noch auf ihre Entdeckung. Die Sorte Felicia, die Glückliche, reiht sich ein in dieses wachsende Segment der PiWi-Avantgarde in Deutschland. Schon seit einigen Jahren sind Weine dieser weißen Rebsorte im Weinverkauf des Instituts für Rebenzüchtung am Geilweilerhof vom Julius Kühn-Institut erhältlich. Die Sorte besitzt seit 2004 Sortenschutz. Zum Ende des Jahres 2020 erhielt sie nun ihre Zulassung durch das Bundessortenamt. Damit ist sie in den meisten Weinanbaugebieten zur Qualitätsweinproduktion zugelassen, und der Versuchsanbau entfällt. Auch unter dem neuen Weinrecht stehen damit die Tore für eine gedeihliche Entwicklung offen. Nach Calardis Blanc im Frühjahr 2020 ist Felicia die zweite pilzwiderstandsfähige, so genannte PiWi-Sorte des JKI, die 2020 zugelassen wurde.

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21. Januar 2021|

Ist der Markt bereit?

NEUE REBSORTEN
DIE Vermarktung von PIWI- Wein ist durch verschiedene Herausforderungen gekennzeichnet.

Text: Christoph Kiefer, M.Sc. und Prof. Dr. Gergely Szolnoki, Hochschule Geisenheim University

Pilzwiderstandsfähige (PIWI) Rebsorten sind der nächste logische Schritt zu einem nachhaltigen Anbau innerhalb des ökologischen Weinbaus. Obwohl PIWI-Rebsorten wirtschaftliche und ökologische Vorteile für die Weinbaubetriebe erzielen, sind weniger als drei Prozent der deutschen Weinberge mit ihnen bepflanzt. Andere Weinbauländer wie Frankreich und Italien verzeichnen vermehrt Züchtungserfolge jedoch ist der Anteil von PIWIs auch in diesen Ländern auf einem niedrigen Niveau. Dies resultiert hauptsächlich aus der mangelnden Marktakzeptanz durch den Verbraucher. Die Kundenakzeptanz dieser innovativen Rebsorten ist trotz der gestiegenen Nachfrage nach nachhaltigen Lebensmitteln weiterhin gering.

Innerhalb des VitiFIT untersucht das Team aus Geisenheim die komplette Wertschöpfungskette von PIWI-Weinen, um die Einstellung und Bedürfnisse der Produzenten, Vermarkter und Konsumenten besser zu verstehen. Da- rauf basierend soll am Ende des Projektes eine Kommunikationsstrategie entwickelt werden, um PIWIs langfristig auf dem Markt zu etablieren.

In diesem Artikel wird die derzeitige Marktakzeptanz analysiert.

Quelle:  der Deutscher Weinbau 25-26/2020

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20. Januar 2021|

Pestizid-Cocktails in Schweizer Wein

Von 15 Schweizer Weinen im «Kassensturz»-Test enthalten die Hälfte fünf oder noch mehr Pestizide.
Autor: Adrian Zehnder

In der Stichprobe sind beliebte Schweizer Weine aus dem Detailhandel: Fünf Weisse, ein Rosé und vor allem Rotweine aus den grossen Schweizer Anbaugebieten, hergestellt mit den typischen Rebsorten Pinot Noir (Blauburgunder) oder Merlot. Beim Weisswein dominiert Chasselas. Diese Sorten gelten als pestizidintensiv. Die Weine kosten zwischen 7.50 und 22 Franken.

Quelle:  Kassensturz

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17. Januar 2021|
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