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News2020-07-06T09:53:04+02:00

Zulassung neuer PIWI-Sorten in Pfalz

Im Amtsblatt der EU C 272 vom 15.7.2022 wurde die EG-Mitteilung 2022/C 2272/05 über neu zugelassene Sorten für Qualitätswein und Wein mit Prädikat im Weinbaugebiet Pfalz veröffentlicht. Der Höchstertrag pro Hektar ist auf 105 Hektoliter festgesetzt. Bei den mehr als 30 neuen Sorten gehört fast ½ zu PIWI-Sorten. Die weißen PIWI-Sorten sind Bronner, Cabernet blanc, Hibernal, Muscaris, Sauvitage, Souvignier gris und Villaris. Die blauen PIWI-Sorten sind Baron, Cabernet Cantor, Cabertin, Calandro, Pinotin, Piroso und Reberger. Neben den deutschen Sorten sind dort auch einige Schweizer Sorten.

Zuvor war es bereits möglich, aus zwei Dutzend PIWI-Sorten wie Johanniter, Juwel, Orion, Phoenix, Prinzipal, Saphira, Sirius, Solaris, Staufer, Accent, Allegro, Bolero, Cabernet Carbon, Cabernet Carol, Cabernet Cortis, Prior, Regent und Rondo, also ausschließlich aus Deutschland, Wein mit geographischer Ursprungsbezeichnung  (g.U.) zu gewinnen.

Amtsblatt der EU C 272 vom 15.7.2022, Jiří Sedlo

 

26. Juli 2022|

Zulassung neuer PIWI-Sorten in Rheinhessen

Im Amtsblatt der EU C 265 vom 11.7.2022 wurde die EG-Mitteilung 2022/C 265/08 über neu zugelassene Sorten für Qualitätswein und Wein mit Prädikat im Weinbaugebiet Rheinhessen veröffentlicht. Der Höchstertrag pro Hektar ist auf 105 Hektoliter festgesetzt. Bei den mehr als 20 neuen Sorten handelt es sich bis auf wenige Ausnahmen um PIWI-Sorten. Die weißen PIWI-Sorten sind Cabernet blanc, Calardis blanc, Felicia, Muscaris, Sauvitage, Souvignier gris und Villaris. Die blauen PIWI-Sorten sind Accent, Allegro, Baron, Cabernet Cantor, Cabernet Carol, Cabertin, Calandro, Pinotin, Piroso und Reberger. Neben den deutschen Sorten sind dort auch einige Schweizer Sorten.

Zuvor war es bereits möglich, aus zwei Dutzend PIWI-Sorten wie Bronner, Helios, Hibernal, Johanniter, Juwel, Merzling, Phoenix, Prinzipal, Saphira, Sirius, Solaris, Staufer, Bolero, Cabernet Carbon, Cabernet Cortis, Monarch, Prior, Regent, Rondo und Rotberger, also ausschließlich aus Deutschland, Wein mit geographischer Ursprungsbezeichnung g.U. zu gewinnen.

Amtsblatt der EU C 265 vom 11.7.2022, Jiří Sedlo

22. Juli 2022|

„Pioneering Wines (PIWIs) – Innovation and Tradition“

Unter diesem Motto trafen sich vom 10.-17. Juli namhafte Züchtungsforscherinnen und -forscher, sowie Akteure aus Züchtung und Veredlung, in der Jugendstilhalle in Landau beim 13. International Symposium on Grapevine Breeding and Genetics.

Die Schirmherrschaft hatte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und die Internationale Organisation für Rebe und Wein, kurz OIV, übernommen. Das engagierte Team des Julis Kühn Instituts organisierte ein abwechslungsreiches und spannendes Programm aus Vorträgen, Diskussionsrunden und Exkursionen, bei dem natürlich auch das Galadinner am Donnerstag Abend nicht fehlen durfte.

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21. Juli 2022|

Viele Meilensteine wurden erreicht – Verbundprojekt VITIFTI läuft jetzt fast drei Jahre.

VITIFIT – Status quo im dritten Projektjahr

Das Verbundprojekt VITIFTI läuft jetzt fast drei Jahre. Im Zentrum steht der Erreger des Falschen Mehltaus, Plasmopara viticola. In der Freilandsaion 202 sollen verstärkt Demo-Weingüter eingebunden werden. Die Überprüfung innovativer Ansätze zur Kupferminimierung ist eines der Kernstücke vom VITIFIT Projekt. Prof. Dr. Beate Berkelmann-Löhnertz und Dipl- Ing. Stefan Klärner, Hochschule Geisenheim University, zeigen den aktuellen Projektstatus.

…  PIWIs in den Fokus gestellt 

Der Einsatz von PIWIs in der ökologischen Weinbaupraxis wird zukünftig am effektivsten dazu beitragen, Kupfer-Applikationen zu reduzieren, denn die Zahl der Behandlungen kann bei PIWIs auf drei bis vier reduziert werden. Der Anbau von PIWIs bietet also ein großes Potenzial zur Kupferminimierung …

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Quelle: DAS DEUTSCHE WEINMAGAZIN 18.6.2022

23. Juni 2022|

20 Jahre PIWI Wallis

Am 28. und 29. Mai 2022 feierten wir 20 Jahre IG PIWI Wallis!

Das umfangreiche Programm startete am Samstag mit einem Besuch des World Nature Forum in Naters und der Begrüßung der Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein unterhalb der Festung Naters. Dann ging es in die unterirdischen Gänge mit Besichtigung der Festungsanlagen.  Die Einführung in das PIWI Thema gestaltete Michael Hänzig mit dem Thema PIWI Rotweinvinifikation was beim anschließenden Raclette à discrétion mit verschiedensten Weinen weiter diskutiert werden konnte.

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2. Juni 2022|

HIBERNAL FORUM 2022 in Šardice – Tschechien

Im Jahr des 200. Geburtstages von Gregor Johann Mendel, dem Begründer der Genetik, veranstaltete die Mendel-Weinbauverband Šardice (Mähren) den 7. Wettbewerb der Weine aus PIWI-Sorten. Die Präsentation der Wettbewerbsweine mit Fachvorträgen am Vormittag fand am Samstagnachmittag, 21. Mai 2022, statt.

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Der vollständige Katalog mit den Ergebnissen der Wettbewerbsweine wird unter folgender Adresse veröffentlicht: http://www.vinozesardic.cz/akce-2022/prehlidka-piwi-odrud-a-hibernal-forum

26. Mai 2022|

PIWI Deutschland Video im Rahmen des Nachhaltigkeitspreises Rheinhessen

7. Mai 2022|

PIWI International macht seinem Namen immer mehr Ehre!

Nachdem uns immer mehr Anfragen aus USA und Kanada erreichen zu PIWI Rebsorten, Anbaumöglichkeiten und Resistenzen, hatte sich der Vorstand entschieden ein Zoom-Info-Meeting zu arrangieren.

Wir informierten alle, mit denen wir bisher in Kontakt standen , schrieben Schutzgemeinsaften, Interessenverbänden und Institute an und luden alle zu einem Online-Austausch ein.

Die Rückmeldung war sehr ermutigend und voll und ganz positiv und wir konnten binnen weniger Tage über 40 Anmeldungen registrieren!

Viele Aspekte und Fragen wurden diskutiert. ?
Wer ist PIWI International und in welcher Struktur arbeiten wir, wobei wir speziell auf die Regional- und Ländergruppen hinwiesen. Auch allgemeine Informationen zu PIWIs, Züchtung, Eignung für den nordamerikanischen Kontinent, Potential und Herausforderungen wurden angesprochen. Natürlich mit dem Hinweis, dass unser gesamter Wissenspool für Mitglieder zur Verfügung steht.

Erfreulicherweise erklärten sich zwei Teilnehmer – jeweils aus USA und Kanada – bereit die Sache in die Hand zu nehmen, als Ansprechpartner für interessierte zukünftige Mitglieder zur Verfügung zu stehen und je eine Ländergruppe zu initialisieren

Wir bleiben mit ihnen in engem Kontakt und freuen uns darauf, hoffentlich noch dieses Jahr, zwei Ländergruppen jenseits des Atlantiks in unserer internationalen Runde begrüßen zu können.

Wir sind davon überzeugt, dass das Thema PIWI dadurch einen großen weiteren Antrieb erhalten, damit auch weltweit wahrgenommen wird, welches Potential PIWIs für die Zukunft des Weinbaus bieten können.

Wer also Geschäftsfreunde in den USA oder Kanada hat, die eventuell Interesse haben unser Projekt zu unterstützen – bitte melden, wir stellen gerne den Kontakt her!    communcation@piwi-international.org

7. Mai 2022|

PIWIs halten Einzug in Spanien – und zwar mit Lokalkolorit!

PIWI International ist auf Wachstumskurs und unsere neue Regionalgruppe PIWI España zeichnet sich schon ab…

Unser neues Mitglied, das katalanische Weingut Albet i Noya ist wieder einmal ein Pionier auf dem Gebiet: nachdem sie als Pioniere den biologischen Weinbau 1978 in Spanien einführten, sind sie der Entwicklung der spanischen Weinszene auch diesmal einen Schritt voraus.

Seit Weinproduzent Josep Maria Albet I Noya zum ersten Mal Ende der 90er in Frankreich mit PIWIs Bekanntschaft schloss, wütet in ihm sein Forschergeist und sein Drang, dieses Wissen in seinen Weinbergen umzusetzen.

Vom Klimawandel blieb -und bleibt- Spanien auch nicht verschont. Umso stärker war sein Wille, mit resistenten Rebsorten zu experimentieren.
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4. Mai 2022|

NEW ZEALAND WINEGROWERS SUSTAINABILITY REPORT 2022

To our industry, sustainability means growing grapes and producing our world-famous wines in such a way that we can do so for generations to come. The New Zealand Winegrowers Sustainability Report provides a snapshot of our sustainability journey.

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2. Mai 2022|

AGROVINA Pressebericht

Agrovina 2022 – die Bilanz fällt durchzogen aus

Nachdem die alle zwei Jahre stattfindende Schweizer Leitmesse für den Obst- und Weinbau coronabedingt vom Januar in den April verschoben wurde, musste mit einem Besucher- und Ausstellerrückgang gerechnet werden. Nun hat die Messe vom 5. bis 7. April stattgefunden. Wir blicken zurück.

Zum 14. Mal öffnete die Agrovina in Martigny (VS) ihre Tore. Rund 12 500 Besucherinnen und Besucher sollen gemäss Veranstalter die 150 Aussteller an der diesjährigen Agrovina besucht haben. Betrachtet man die Zahlen, muss man von einem markanten Rückgang sprechen: minus 4500 Besucherinnen und Besucher, rund 70 Ausstellerfirmen weniger als 2020. Jedoch war diese Tendenz im Vorfeld erwartet worden, da nach Bekanntgabe der Verschiebung einige namhafte Firmen ihre Teilnahme aussetzten und der April für viele Wein- und Obstproduzenten bereits wieder arbeitsreich ist. Dennoch war es für die beteiligten Firmen eine willkommene Möglichkeit, die zweijährige Corona-Lethargie zu überwinden und mit den Kundinnen und Kunden wieder in physischen Kontakt zu treten. Dies war, wie mehrere Betreiber einhellig meinen, auch angesichts der unsicheren Preisentwicklung in vielen Bereichen nötig.

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Quelle:  Obst- und Weinbau – Die Rote  –  Schweiz

28. April 2022|

Gemeinsame Resolution zur Konferenz Weinbau. Zukunft. Donauraum: Zukunft des Bioweinbaus – Chancen und Risiken

Quelle:  Internationaler DWV Kongress  13. April 2022

Hintergrund – starke Peronosporainfektionen im Weinbau in vielen europäischen Ländern Aufgrund des Klimawandels wird der Weinbau in den verschiedensten europäischen Ländern zunehmend mit extremen Wetterereignissen und über längere Zeit hinweg stabilen Wetterlagen konfrontiert. Die Folgen sind einerseits mehr oder weniger lange Phasen von Trockenheit (vgl. Jahrgang 2015, 2018, 2019 und 2020) und andererseits – wie im letzten Jahr führte im letzten Jahr dazu, dass vornehmlich in Weinanbaugebieten Mittel- und Südeuropas – lange Phasen von starken Niederschlägen und langanhaltender Feuchtigkeit.
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15. April 2022|
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