Mit der Geisenheimer Absatzanalyse können teilnehmende Betriebe ihre Entwicklung im Vergleich zu Mitbewerbern besser einschätzen und Trends erkennen –
digital und ohne großen Aufwand.
Die Abfrage von konkreten Absatzpreisen und Absatzmengen in Onlinebefragungen ist sehr aufwendig. Jeder einzelne Betrieb müsste hierfür in seiner Warenwirtschaft Analysen durchführen und die Ergebnisse im Onlinefragebogen eintragen (Abb. 1). Das ist praktisch nicht umsetzbar.
Die erzielten Ergebnisse sind deshalb nicht sehr genau und liegen erst mit Zeitverzug vor. Unser Ziel war es, diesen Aufwand für die Betriebe zu reduzieren und gleichzeitig genauere Informationen bereitstellen zu können. Die Idee dazu ist einfach: Die Daten liegen bereits digital in der Warenwirtschaft vor und  eigentlich ist es nicht notwendig, dass der Mensch sie ausliest und im Fragebogen eingibt. Eine digitale Schnittstelle kann die Arbeit des Menschen übernehmen
und die Daten automatisch ohne Zeitaufwand übertragen (Abb. 2).

FÜNF WARENWIRTSCHAFTEN ANGEBUNDEN
Unser Team hat die letzten zwei Jahre daran gearbeitet, diese Vision in die Praxis umzusetzen. Mit Hilfe von Finanzierung aus europäischer EFRE Projektförderung und Investitionsmitteln des Landes Hessen konnten wir die notwendige digitale Infrastruktur aufbauen. Zum heutigen Stand wurden
Schnittstellen zu fünf Warenwirtschaften umgesetzt. Das sind bisher Weinbau Online, Winitas, Soppe & Partner (Apys); Commendo IT (WISPremium) und Kisling (KC Wein).
Bereits über 130 Betriebe (Weingüter, Genossenschaften und Kellereien) sind bisher über diese fünf Schnittstellen an die Geisenheimer Absatzanalyse angeschlossen.

Auf dem  Geisenheimer Portal finden sich detaillierte Informationen und es werden auch immer die neuesten Musterauswertungen veröffentlicht.  Die letzte vom März 2022!

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Bitte rege teilnehmen, dann kann auch den Absatz von PIWI Weinen in Deutschland endlich zuverlässiger gemessen werden.