Deutschland

Deutschland2021-05-05T11:17:54+02:00

Der Verein PIWI Deutschland

Vorstand

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Mitglied werden

Mitgliedsantrag herunterladen, ausfüllen, drucken, unterschreiben und an kontakt@piwi-deutschland.de senden

Online-Mitgliederversammlung PIWI Deutschland e.V.

Ich nehme am 14. Juni 2021 um 20 Uhr teil *

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Aktuelles

Falstaff – PIWI Trophy 2021 – Ergebnisse

Pilz-wiederstandsfähige Neuzüchtungen, sogenannte PiWis tragen oft seltsame Namen wie: Pinotin, Souvignier gris oder Sauvignac. Stilistisch sind sie den Europäersorten, die viel mehr gespritzt werden müssen, sehr ähnlich. Die Falstaff Verkostung zeigt: Da passiert Spannendes!

Mehr Infos: https://www.falstaff.at/sd/t/piwi-trophy-deutschland-2021/

oder als PDF (3,6 MB):

Falstaff-PIWI Verkostung 2021 Ergebnisse

22. Juli 2021|

ECOVIN PRESSEMELDUNG: EcoWinner 2021 gekürt

Besonders hoch bewerteten die Prüfer*innen die Qualität der vorgestellten PIWI-Weine, Weine von pilzwiderstandsfähigen Rebsorten wie beispielsweise Cabernet blanc, Muscaris oder Cabernet Carbon. Von insgesamt 64 geprüften PIWI-Weinen erzielten 19 mehr als 85 Punkte. EcoWinner 2021 konnten aber nur 13 von ihnen werden.

KATEGORIE12| PIWI Rotwein
2019 Cabernet Carbon Serenade Qualitätswein| trockenWeingut Doreas| Remshalden/Grunbach| Württemberg
2018 Heitersheimer Maltesergarten Cabernet Carbon Rotwein Spätlese| trockenWeingut Feuerstein| Heitersheim| Baden
2016 Cuvée C Rotwein Qualitätswein| trockenÖkologisches Weingut Schmidt| Eichstetten| Baden
2015 Cabernet Cuvée EichenfassQualitätswein| trockenÖkoweingut Stutz| Heilbronn| Württemberg
Cabernet CantorLandwein| trockenWeingut Andreas Dilger| Freiburg| Baden

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30. Juni 2021|

Erster PIWI Weinberg im Chiemgau

ChristianEingießen-Sylvia-Christian GesamtansichtGartenbauverein von Prien am Chiemsee pflanzt PIWI in St. Salvator

Auf dem Weinberg in St. Salvator sprießen seit einigen Wochen rund 100 Rebstöcke einer ganz besonderen Züchtung. In einer mehrstündigen Aktion pflanzten Mitglieder des Gartenbauvereins Prien und Umgebung pilzwiderstandsfähige PIWI-Rebsorten.

Solaris, Johanniter, Nero und Bianca heißen die Reben, die auf Initiative von Gisela Wüstinger in St. Salvator gepflanzt wurden. In Reih und Glied stehen die Rebstöcke seit Mitte Mai dank der Arbeit einer Handvoll Freiwilliger des Gartenbauvereins (GBV). Vor Jahren hatte der Verein an diesem Hang schon einmal einen Weinberg angelegt. „Massiver Mehltaubefall machte jedoch eine Rodung erforderlich“, ruft Christian Steinbichler, Baumwart des GBV, in Erinnerung und hofft durch die pilzresistenten Sorten jetzt auf einen ansehnlichen Ertrag.

Priener_Gartenbauverein_pflanzt_PIWI_in_St._Salvator   (PDF) German

21. Juni 2021|

Best of Freiburger Piwis 2021

in den letzten Jahren hat das Interesse von Weinbaubetrieben, Genossenschaften und Weingütern an den pilzwiderstandsfähigen Rebsorten stark zugenommen.
Die pilzwiderstandsfähigen Sorten sind im Gespräch!

Die Prämierung „Best of Freiburger Piwis 2021“ findet am Mittwoch, den 7. Juli statt. 
Die eingereichten Weine werden intern von einer Fachjury in den verschiedenen Kategorien verkostet und bewertet.

Ergänzung: Pro angestellten Wein benötigen wir 2 Flaschen, die Teilnahme ist kostenlos

Die öffentliche Bekanntgabe der Platzierungen der Weine, die Verkostung und Präsentation der Siegerweine findet
am Freitag, 30. Juli 2021 ab 16:00 Uhr im Weinbauinstitut Freiburg, Merzhauser Straße 119, in 79100 Freiburg statt.

An diesem Termin wird erstmals der Piwi Weinpreis des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald vergeben. Diesen Preis erhält der Betrieb mit Betriebssitz im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, dessen Wein die höchste Punktzahl im Wettbewerb erreicht hat.

Darüber hinaus freuen wir uns, diese Veranstaltung mit der Bio-Musterregion Freiburg, ECOVIN und PIWI Deutschland e.V. durchführen zu können. Verschiedene Weinbaubetriebe aus der Bio-Musterregion werden an diesem Tag ebenfalls Ihre Weine vorstellen.
www.biomusterregionen-bw.de

Anmeldung und Lieferung der Weine bis spätestens zum 29. Juni über diese Formular

15. Juni 2021|

wine4future: Bergsträßer Winzer präsentieren neues Label für nachhaltigen Weinbau

Die Bergsträßer Winzer führen ein spezielles Label für die robusten Rebsorten der Zukunft ein. Ab sofort werden diese Sorten für einen nachhaltigen Weinbau im Zeitalter des Klimawandels mit unserem Label „wine4future“ versehen.

Während Rebsorten wie Riesling, Grauburgunder oder Sauvignon Blanc jedem Weintrinker bekannt sind, sieht es bei den neuen sogenannten „PIWI“-Rebsorten wie Muscaris, Solaris und Souvignier Gris noch anders aus. Sie besitzen Namen, die viele Weinliebhaber noch nicht kennen. Daher stellt ihre Vermarktung eine große Herausforderung dar. Der Begriff „PIWI“ steht dabei für Pilzwiderstandsfähigkeit. Klassische Rebsorten sind auf Pflanzenschutzmittel (Fungizide) gegen Pilzkrankheiten wie falschen und echten Mehltau angewiesen. Ohne regelmäßigen Einsatz von diesen „Abwehrmitteln“ ist sowohl konventionelle, als auch biologische Weinproduktion aus ihnen nirgendwo möglich. Die neuen robusten Rebsorten brauchen diese Mittel dagegen kaum noch, da mit traditioneller manueller Kreuzungstechnik Resistenzgene von Wildreben eingekreuzt wurden. Sie sind so von Natur aus gegen Pilzkrankheiten widerstandsfähiger. Dass dies gut für die Umwelt ist, versteht sich von selbst. Denn durch das Ausbringen von weniger Pflanzenschutzmitteln wird außer Arbeitszeit auch Energie eingespart, da weniger Treibstoff für den Traktor benötigt wird. Außerdem wird wertvoller Weinbergsboden weniger mit Durchfahrten und Bodenverdichtungen belastet. Wegen stärkerem Wachstum benötigen diese Sorten auch weniger Düngung. Die Umwelt wird somit insgesamt besser geschützt und die Natur geschont. Dies Alles bedeutet eine bessere CO2-Bilanz im regionalen Weinanbau. So weit, so gut, das Problem ist jedoch, dass viele Weinliebhaber die neuen Reborten noch nicht kennen und ihnen die Vorzüge kaum bekannt sind.

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Logo wine4future
4. Juni 2021|

PIWI Wein: Weinbau ohne Chemie mit resistenten Rebsorten Von Daniel Bayer mit Martin Darting-

PIWI-Weine sind Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, die aufgrund ihrer besonderen Eigenschaft einige großartige Vorteile mit sich bringen.

In diesem ersten Teil des Interviews klären wir die Frage wie PIWI-Sorten gezüchtet werden, wie sie entstanden sind und welchen Nutzen wir aus dem Anbau und der Vinifizierung ziehen können.

Als Gesprächspartner für diese Folge hat sich Martin Darting bereit erklärt sein Wissen mit uns zu teilen. Er ist als Sensorikexperte, Autor, Winzer und Speaker bekannt und hat viele Jahre in eben diesem und vielen weiteren Gebieten geforscht. Als Berater, Dozent und Weinkenner ist er eine wahre Ikone auf seinem Gebiet und scheut nicht davor zurück die Weinwelt ein Stück weit zu entromantisieren und eine klare Trennlinie zwischen Marketing- und Weinsprache zu ziehen.

Alternativ über Youtube anhören

Martin-Darting-Daniel Beyer
5. Mai 2021|

„Was für ein Glück, dass es Piwis gibt“

BZ-INTERVIEW mit Andreas Dilger über den neuen Verein  PIWI Deutschland

REGION FREIBURG. Pilzwiderstandsfähige Rebsorten, so genannte Piwis, gelten für Experten als die Lösung für viele der bestehenden Probleme in der Weinwirtschaft. Um ihre Verbrei-tung zu fördern und den Weinmachern Hilfestellung zu geben, wurde im Dezember in Freiburg der Verein „Piwi Deutschland“ gegründet. Mario Schö- neberg sprach mit dem Gründungsvorsitzenden Andreas Dilger über die Ziele des Vereins und die Idee einer nachhaltigeren Weinwirtschaft.

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20. Februar 2021|

PIWI WEIN – Aufbruch zu neuen Weinzeiten PIWI CH Januar 2021

Liebe Leserinnen und Leser
Liebe Piwianer und Geniesser

«Es ist nicht die stärkste Spezie die überlebt, auch nicht die intelligenteste, es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.» Charles Darwin

Ja, das Jahr 2020 hat es wirklich in sich. Positives und Negatives liegen in diesen Tagen oft nicht weit auseinander. Alltägliches wird in Frage gestellt, ungewöhnliches wird plötzlich normal. 2020 ist Wandel pur!
Reflektieren ist einmal mehr angesagt. Leider ist damit die Erkenntnis verbunden, dass wir die Welt nur im Kleinen positiv verändern und beeinflussen können. Aber wenigstens das sollten wir voll auskosten!
Unglaublich positiv ist, dass wir unser Leben in der demokratischen Schweiz selber lebenswert gestalten dürfen! Ein riesiges Privileg!
Eine Gangart herunterschalten, sich selbst und seinen Nächsten mehr Zeit schenken, den Alltag zur Besonderheit kreieren und sich hin und wieder bewusst etwas Gutes gönnen…

Das hat sich auch Marc Almert, Sommelier Weltmeister 2019/2020 gesagt. Da an seinem Arbeitsort, dem Hotel Baur au Lac in Zürich, Anfangs Juli wegen Covid 19 nicht gerade Hochbetrieb herrschte, nahm er sich eine kleine PIWI- Auszeit. Nach einem ausgedehnten Rundgang durch unsere Weingärten und Kellerei, stand die Verkostung verschiedener PIWI Weine im Zentrum: für Marc ein richtiges Wow- Erlebnis! Aber lesen Sie seine Verkostungsnotizen gleich selbst!

Die Durchführung der ersten Mitgliederversammlung von PIWI CH vom 30. Juni 2020, darf man wirklich als gelungen bezeichnen. 60 Personen nahmen am informativen Rebrundgang teil. Rund 50 Mitglieder und Gäste blieben zur Versammlung mit anschliessender Verkostung. Die praktische Verknüpfung von fachlichen PIWI Anbauthemen und Mitgliederversammlung werden wir somit auch nächstes Jahr einplanen. Leider vereitelte die Pandemie die restliche Jahresplanung: weder die Weinreise nach Polen noch das W&D im Hiltl in Zürich konnten wir durchführen. Aber verschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben!

Gesellschaftlicher Wandel, Klimaerwärmung, die Pandemie und sonstige Veränderungen werden uns auch 2021 beschäftigen. Somit ist mehr denn je Flexibilität und Innovationsgeist gefordert, was für uns Piwianer aber nichts Neues bedeutet!

Viel Spass beim Lesen und «bliebet gsund!»
Roland Lenz / Präsident Verein PIWI CH

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17. Februar 2021|

Was sich gut verkauft: vom Mainstream zur charaktervollen Herausforderung

Kennen sie das? Man redet sich den Mund fransig und am Ende machen die Leute doch das, was sie schon immer gemacht haben: nämlich das kaufen, was sie kennen. Die Bereitschaft etwas Neues auszuprobieren, geschweige denn es auch noch gut zu finden, ist…sagen wir’s mal diplomatisch, ein rares Gut.

Nein, natürlich gibt es nicht DIE Leute! Fragen wir Konsumforscher, bekommen wir vielmehr 1000 Bedingungen dafür, wann welche Zielgruppe was und weshalb zu welchem Preis kauft. Unterm Strich steht jedoch: Vermeintlich „Neues“ ist und war schon immer mal wieder da, muss aber immer zu mindestens 80 Prozent gleich und somit bekannt sein, um angenommen zu werden.

Ihr Wein darf also von Jahr zu Jahr um höchstens 20 Prozent von dem abweichen, was Ihre KundInnen von Ihnen kennen? Ja, diese Abweichung kann man genau quantifizieren und messen. Food- und Produktdesigner achten akribisch darauf: Unter 20 Prozent Abweichung merkt‘s die Kundschaft nicht; erst recht nicht, wenn´s schleichend geht. Beträgt die Abweichung aber mehr als 20 Prozent, wird es auffallend. Und sofort wird das Produkt mit Skepsis belegt und nicht mehr gekauft.

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26. Januar 2021|

Neue mehrfach pilzresistente Rebsorte Felicia erhält Zulassung

Felicia-JKI-Neuzüchtung 200×300
Presseinformation des Julius Kühn-Instituts (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen Nr. 1/2021

Die Neuzüchtung aus dem Julius Kühn-Institut (JKI) ist widerstandsfähig gegen Echten und Falschen Mehltau sowie Schwarzfäule.

(Siebeldingen) Weine aus klassischen Rebsorten wie Riesling und Spätburgunder kennt in Deutschland jeder Weinkonsument. Weine aus neuen Sorten, die sich gegen Schaderreger zur Wehr setzen können, wie die pilzwiderstandsfähigen Piwis warten hingegen noch auf ihre Entdeckung. Die Sorte Felicia, die Glückliche, reiht sich ein in dieses wachsende Segment der PiWi-Avantgarde in Deutschland. Schon seit einigen Jahren sind Weine dieser weißen Rebsorte im Weinverkauf des Instituts für Rebenzüchtung am Geilweilerhof vom Julius Kühn-Institut erhältlich. Die Sorte besitzt seit 2004 Sortenschutz. Zum Ende des Jahres 2020 erhielt sie nun ihre Zulassung durch das Bundessortenamt. Damit ist sie in den meisten Weinanbaugebieten zur Qualitätsweinproduktion zugelassen, und der Versuchsanbau entfällt. Auch unter dem neuen Weinrecht stehen damit die Tore für eine gedeihliche Entwicklung offen. Nach Calardis Blanc im Frühjahr 2020 ist Felicia die zweite pilzwiderstandsfähige, so genannte PiWi-Sorte des JKI, die 2020 zugelassen wurde.

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21. Januar 2021|
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