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Der Verein PIWI Deutschland

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Aktuelles

Zulassung neuer PIWI-Sorten in Pfalz

Im Amtsblatt der EU C 272 vom 15.7.2022 wurde die EG-Mitteilung 2022/C 2272/05 über neu zugelassene Sorten für Qualitätswein und Wein mit Prädikat im Weinbaugebiet Pfalz veröffentlicht. Der Höchstertrag pro Hektar ist auf 105 Hektoliter festgesetzt. Bei den mehr als 30 neuen Sorten gehört fast ½ zu PIWI-Sorten. Die weißen PIWI-Sorten sind Bronner, Cabernet blanc, Hibernal, Muscaris, Sauvitage, Souvignier gris und Villaris. Die blauen PIWI-Sorten sind Baron, Cabernet Cantor, Cabertin, Calandro, Pinotin, Piroso und Reberger. Neben den deutschen Sorten sind dort auch einige Schweizer Sorten.

Zuvor war es bereits möglich, aus zwei Dutzend PIWI-Sorten wie Johanniter, Juwel, Orion, Phoenix, Prinzipal, Saphira, Sirius, Solaris, Staufer, Accent, Allegro, Bolero, Cabernet Carbon, Cabernet Carol, Cabernet Cortis, Prior, Regent und Rondo, also ausschließlich aus Deutschland, Wein mit geographischer Ursprungsbezeichnung  (g.U.) zu gewinnen.

Amtsblatt der EU C 272 vom 15.7.2022, Jiří Sedlo

 

26. Juli 2022|

Farminar „Pilzwiderstandsfähige Rebsorten“

Das Thema „Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel“ und umfassende Informationen über mögliche Anpassungsmaßnahmen gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Am Dienstag, 26.07.2022, veranstaltet das Staatliche Weinbauinstitut Freiburg (WBI) in Zusammenarbeit mit der Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und Ländlichen Raum (LEL) daher ab 18:00 Uhr ein Farminar zum Thema „Pilzwiderstandsfähige Rebsorten (PIWIS)“.

Anmeldeschluss: 25.07.2022

Was ist ein Farminar?

Ein Farminar (Zusammensetzung aus dem engl. Wort „farm“ für „Bauernhof“ und Seminar) ist ein Web-Seminar, das direkt live vom landwirtschaftlichen Betrieb gestreamt wird.

Die Teilnehmenden sind somit virtuell „direkt am Feld“ dabei, während die Betriebsleitung sowie Expertinnen und Experten durch den Betrieb führen und praxisnahe Beispiele gezeigt werden. Mögliche Fragen können die Teilnehmenden über einen Chat stellen, die unmittelbar von den Referierenden vor Ort beantwortet werden.

An der Ebringer Versuchsfläche am Sommerberg wird Ernst Weinmann, kommissarischer Leiter des Referats Resistenz- und Klonenzüchtung am WBI, zur Geschichte, Entstehung, Notwendigkeit und Schwierigkeiten von PIWIS referieren.

Frank Fischer, Außenbetriebsleitung am Staatsweingut Freiburg, wird im Anschluss Erfahrungswerte aus dem Anbau anhand verschiedener Rebsorten am Standort geben.

https://lel.landwirtschaft-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Unsere+Themen/Anmeldung+Farminar

22. Juli 2022|

Zulassung neuer PIWI-Sorten in Rheinhessen

Im Amtsblatt der EU C 265 vom 11.7.2022 wurde die EG-Mitteilung 2022/C 265/08 über neu zugelassene Sorten für Qualitätswein und Wein mit Prädikat im Weinbaugebiet Rheinhessen veröffentlicht. Der Höchstertrag pro Hektar ist auf 105 Hektoliter festgesetzt. Bei den mehr als 20 neuen Sorten handelt es sich bis auf wenige Ausnahmen um PIWI-Sorten. Die weißen PIWI-Sorten sind Cabernet blanc, Calardis blanc, Felicia, Muscaris, Sauvitage, Souvignier gris und Villaris. Die blauen PIWI-Sorten sind Accent, Allegro, Baron, Cabernet Cantor, Cabernet Carol, Cabertin, Calandro, Pinotin, Piroso und Reberger. Neben den deutschen Sorten sind dort auch einige Schweizer Sorten.

Zuvor war es bereits möglich, aus zwei Dutzend PIWI-Sorten wie Bronner, Helios, Hibernal, Johanniter, Juwel, Merzling, Phoenix, Prinzipal, Saphira, Sirius, Solaris, Staufer, Bolero, Cabernet Carbon, Cabernet Cortis, Monarch, Prior, Regent, Rondo und Rotberger, also ausschließlich aus Deutschland, Wein mit geographischer Ursprungsbezeichnung g.U. zu gewinnen.

Amtsblatt der EU C 265 vom 11.7.2022, Jiří Sedlo

22. Juli 2022|

JKI Ausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiter:in

JKI Ausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d)

Das Institut für Strategien und Folgenabschätzung (SF) des Julius Kühn-Institut (JKI) sucht eine*n wissenschaftliche Mitarbeiter*in zur Beteiligung am Klimaschutzsofortprogramm 2022 der Bundesregierung. In einer ganzen Reihe von Klimaschutzprojekten werden im JKI in den nächsten Jahren Beiträge zur Erreichung der im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung gesteckten Ziele geleistet. Im Forschungsprojekt „CaberNet: Bewertung des CO2 – Fußabdrucks der WeinproduktioN zur Erschließung zusätzlicher KlimaschuTzpotentiale im Weinbau“ arbeiten das Institut für Rebenzüchtung und das Institut für Strategien und Folgenabschätzung gemeinsam an der Entwicklung der klimaschonenden Weinproduktion der Zukunft.

Organisation/Funding Institution: Julius Kühn-Institut (JKI)

Location: Kleinmachnow, Germany

Deadlines: 3 Aug 2022

https://interamt.de/koop/app/stelle?0&id=823034

22. Juli 2022|

„PIWI Connect“ by Zukunftsweine & PIWI Deutschland

PIWI Stammtisch für Mitglieder am Montag 1.8.22 um 17 Uhr

Wir freuen uns eine neue Kooperation bekanntgeben zu dürfen. Ab sofort arbeiten wir mit „Zukunftsweine“ zusammen um PIWIs bekannter zu machen und noch besser im Markt platzieren zu können.
Gleichzeitig laden wir direkt zu unserem ersten gemeinsamen Online-Treffen für Mitglieder ein.

Was erwartet Euch?
Mit der Intention unsere Ziele voranzubringen ist die Idee eines gemeinsamen Stammtisches entstanden.

Um den Austausch und Wissenstransfer im PIWI Netzwerk zu fördern, veranstalten wir mit „Zukunftsweine“ ab sofort regelmäßige Online-Events.

Alle drei Monate planen wir ein „PIWI Connect“, das mit einem kurzen Impulsvortrag starten wird. Anschließend könnt Ihr Euch in einer offenen Diskussion über alle Themen austauschen, die Euch gerade im Weinberg und Keller „unter den Nägeln brennen“.
Ausdrücklich möchten wir Euch alle ermuntern mit einem Themenvorschlag zu einer Inforunde an uns heranzutreten. Wir sind ein lebendiges Netzwerk mit Akteuren aus allen Bereichen – lasst uns gemeinsam davon profitieren!

Von Euch – für Euch – mit Euch!

Also direkt den Termin für den Auftaktevent eintragen und von Beginn an dabei sein! Wer noch nicht Mitglied ist – wir freuen uns über jeden Zuwachs. Mitgliedsantrag herunterladen

Sommerliche PIWI Grüsse
PIWI Deutschland e.V.

21. Juli 2022|

Viele Meilensteine wurden erreicht – Verbundprojekt VITIFTI läuft jetzt fast drei Jahre.

VITIFIT – Status quo im dritten Projektjahr

Das Verbundprojekt VITIFTI läuft jetzt fast drei Jahre. Im Zentrum steht der Erreger des Falschen Mehltaus, Plasmopara viticola. In der Freilandsaion 202 sollen verstärkt Demo-Weingüter eingebunden werden. Die Überprüfung innovativer Ansätze zur Kupferminimierung ist eines der Kernstücke vom VITIFIT Projekt. Prof. Dr. Beate Berkelmann-Löhnertz und Dipl- Ing. Stefan Klärner, Hochschule Geisenheim University, zeigen den aktuellen Projektstatus.

…  PIWIs in den Fokus gestellt 

Der Einsatz von PIWIs in der ökologischen Weinbaupraxis wird zukünftig am effektivsten dazu beitragen, Kupfer-Applikationen zu reduzieren, denn die Zahl der Behandlungen kann bei PIWIs auf drei bis vier reduziert werden. Der Anbau von PIWIs bietet also ein großes Potenzial zur Kupferminimierung …

weiterlesen (PDF Deutsch)

Quelle: DAS DEUTSCHE WEINMAGAZIN 18.6.2022

23. Juni 2022|

PIWIs im Porträt

PIWIS Anbaueignung, Rebsortenmerkmale und Geschmacksprofile ausgewählter weißer PIWI-Rebsorten.

Text: Barbara Richter (M.Sc.), Hochschule Geisenheim University, Andreas Stutz, Dr. Cornelia Wobar, Gisela Wüstinger

Der Anbau neuer PIWI-Rebsorten birgt Chancen und Risiken für Winzer. Dies ist unabhängig davon, ob es sich um einen Bio- oder konventionell wirtschaftenden Betrieb handelt. Die PIWI-Rebsorten wurden in der Regel nicht am Betriebssitz des Winzers gezüchtet. Dies bedeutet, dass die Anbauempfehlung der Züchter nicht zu 100 Prozent auf den Standort des jeweiligen Winzers übertragbar ist. Zudem spielt beim Weinstil die Ausbauart im Keller eine große Rolle.

In der Praxis bekommt der Begriff »Ter-roir« bei den PIWI-Reben eine ganz neue Bedeutung. So ist die Widerstandsfähigkeit gegen die Mehltaupilze nichts Absolutes. Sie hängt von der Lage, der Witterung und des Jahrgangs ab, was in der Praxis bedeutet, dass auch PIWI-Rebsorten circa drei bis sechs Mal im Jahr Pflanzenschutz benötigen. Meistens sind beim Pflanzenschutz jedoch Kupfer und Schwefel ausreichend.

Durch den Anbau von PIWI-Reben können bis zu 80 Prozent Pflanzenschutzmittel gegenüber dem Weinbau traditioneller Sor- ten eingespart werden und das unabhängig davon, ob es sich um Bio-Weinbau oder um konventionellen Anbau handelt.

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1. Juni 2022|

Eine Chance für PIWIs …

PIWIS  Wie Erzeuger die Zukunftsaussichten für Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten einschätzen.

Text und Abbildungen: M.Sc. Barbara Richter und Prof. Dr. habil. Jon H. Hanf, Hochschule Geisenheim University

Die verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette in der Weinwirtschaft wie Weingüter, Kellereien, Genossenschaften und Erzeugergemeinschaften sehen sich im Besonderen mit zwei Entwicklungen konfrontiert: dem Klimawandel und sich verändernden Kundenwünschen. Der Klimawandel hat große Auswirkungen auf die Traubenproduktion, wird aber auch entlang der gesamten Wertschöpfungskette zunehmend wichtiger. Die sich ändernden Kundenwünsche haben direkte Auswirkungen auf das Einkaufs- und Konsumverhalten der Endkonsumenten und verändern die Anforderungen des Handels an die Primärproduktion. Die gestiegene Nachfrage der Verbraucher und das zunehmende Interesse an »nachhaltig erzeugten«, »biologischen« oder »veganen« Produkten führt zu einem erhöhten Druck auf die Erzeuger, diese Produkteigenschaften zu erfüllen und sicherzustellen. Nicht nur die Erzeuger, sondern auch politische Institutionen und Branchenverbände müssen sich mit diesen Ent- wicklungen auseinandersetzen.

Quelle: der deutsche weinbau 7/2022

Foto: Haas

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1. Juni 2022|

PIWI-Projekt – Nährstoffeffizienz und Emissionsminderung in der Landwirtschaft (Weinbau)

und Anpassung der Pflanzenproduktion an die Folgen des Klimawandels

Nach gegenwärtigem Stand ist das Konsortium wie folgt strukturiert:

  • EQC GmbH  Bernhard Staller (Koordinator und Mitglied PIWI DE)
  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau  (Mitglied PIWI DE)
  • Dr. Hornecker Softwareentwicklung
  • Kurt-Schwabe Institut für Mess- und Sensortechnik e.V.
  • Winzer (nn)
  • PIWI Deutschland e.V. (assoziierter Partner)
  • Begleitung der Antragstellung und Projektumsetzung: Innovationsagentur PromoTool – Herr Rüsch

Unter dem Bereich Winzer seid ihr gefragt!
Es werden zwei bis drei Winzer als Projektpartner gesucht.
Ziel soll es sein, dem Winzer Informationen bereitzustellen, um den Anbau zu optimieren. Eine Fragestellung wird z.B. sein:
Welche automatisiert generierten Empfehlungen wären in Bezug auf die Nährstoff- und Wasserversorgung und/oder den Pflanzenschutz am wichtigsten?

Kontakt:  Dr. Thomas Rüsch von PromoTool Technlologie- & Innovationsagentur      thomas.ruesch@promo-tool.de

Projektskizze

24. Mai 2022|

Sachsen-anhaltinische LIFE VinEcoS – Projekt für die LIFE AWARDS 2022 nominiert! – Bitte abstimmen!

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Winzerinnen und Winzer,

als einer von 12 Finalisten wurde das sachsen-anhaltinische LIFE VinEcoS – Projekt für die LIFE AWARDS 2022 nominiert. Zusätzlich können Sie bis zum 29. Mai 2022 unter dem Link https://www.lifeawards.eu/project/life-vinecos/ Ihre Stimme für unser Projekt abgeben. Wir danken Ihnen recht herzlich für Ihre Unterstützung. Gerne können Sie den Link weiterverteilen.

Hintergrund des bereits abgeschlossenen LIFE VinEcoS – Projektes war die globale Klimakrise, die auch das Saale-Unstrut-Weinanbaugebiet beeinträchtigt. Die Landgesellschaft Sachsen-Anhalt, das Landesweingut Kloster Pforta, das JENA-GEOS®-Ingenieurbüro und die Hochschule Anhalt hatten sich mit dem Projekt zum Ziel gesetzt, durch die Begrünung von Weinberggassen mit trockenheitsresistenten Wildpflanzenarten die Biodiversität im Weinberg deutlich zu erhöhen und damit die Resilienz dieses Ökosystems maßgeblich zu stärken. Im Vergleich zu konventionellen Grasansaaten gewährleistet die vielfältige Vegetation einen wirksameren Erosionsschutz und stellt eine geringere Wasserkonkurrenz zu den Reben dar. Die blütenreiche Vegetation bietet Nektar- und Pollenquellen für Wildbienen und andere Nützlinge und erfreut durch den bunten Blühaspekt Winzer und Erholungssuchende. In einem weiteren Projekt, LIFE VineAdapt, werden diese Erkenntnisse aktuell bereits in Weinbaugebieten in Deutschland, Frankreich, Österreich und Ungarn erfolgreich umgesetzt. Weitere Informationen zum laufenden Projekt finden Sie unter www.life-vineadapt.eu.

Herzliche Grüße

Daniel Elias

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Dr. Daniel Elias
Hochschule Anhalt
Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung
Strenzfelder Allee 28
06406 Bernburg

Telefon: 03471/355-1185, mobil: 0174/8914796
Fax: 03471/355-91185
E-Mail: daniel.elias@hs-anhalt.de

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15. Mai 2022|
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