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Deutschland2022-12-17T20:55:16+01:00

Der Verein PIWI Deutschland

Vorstand

Sitz der Vereins  PIWI Deutschland e.V.
Andreas Dilger,  Urachstraße 3, 79102 Freiburg i.Br.
Email: kontakt@piwi-deutschland.de

Unsere Partner:

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Aktuelles

Wein- und Winzermessen gehen mit PIWI an den Start !

Wir starten in ein neues Messejahr!  Dank der positiven Entwicklung finden dieses Jahr wieder Messen statt.

1. Auftakt:  Gemeinsam mit ECOVIN finden Sie uns bei den Agrartagen in Mainz.  Halle Standnr. C45
Die AgrarWinterTage werden erneut zum Mittelpunkt der Agrarbranche werden, und das weit über die Grenzen von Rheinhessen hinaus.  Alle in der Agrarbranche relevanten Unternehmen und Hersteller sind vertreten. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Gedankenaustausch und zur Informationsbeschaffung.

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21. Januar 2023|

Rote PIWIs im Porträt

… Anbaueignung, Rebsortenmerkmale und Geschmacksprofile ausgewählter roter PIWI- Rebsorten.
ENTWICKLUNG VON PIWI-ZÜCHTUNGEN

Die ersten PIWI-Reben-Generation wurden um 1900 unter anderem in Colmar gezüchtet (Ambrosi, 2011). Diese erste Generation bestand aus Direktkreuzungen amerikanischer / asiatischer Wildreben und europäischer Keltertrauben. Züchtungsziel war nicht nur die Mehltaubekämpfungsmaßnahmen zu reduzieren, sondern auch der Schutz vor der Reblaus. Bekannterweise hat sich der chemische Pflanzenschutz und die Pflanzung von Pfropfreben etabliert. Züchter wie Kuhlmann kreuzten Sorten wie Léon Millot oder Marechal Foch. Während des Nationalsozialismus wurden diese Reben wegen „nicht arischen Ursprungs“ (amerikanisches und asiatisches Genmaterial) größtenteils zwangsgerodet. Nach dem zweiten Weltkrieg standen die Reben, unter anderem in Frankreich, bis in die 1960er zur Weinbrand-Erzeugung (Armagnac). Durch Förderprogramme in Frankreich initiiert wurden weitere Rebflächen gerodet. Heute stehen Rebsorten der ersten PIWI-Generation vorrangig in der Schweiz, Österreich und in wenigen Betrieben in Süddeutschland.

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10. Dezember 2022|

PIWI entwickelt sich zum Qualitätszeichen – PIWI Wine Challenge 2022

Hohes Niveau beim PIWI International Wine Challenge 2022

Präsident Alexander Morandell-Weinkönigin Katrin Lang-Georg Börsig

Vorbei sind die Zeiten, dass PIWI-Reben vorwiegend aus Umweltschutzgründen angebaut wurden. Inzwischen gibt es viele sehr gute Weine aus PIWI-Sorten sowie international zahlreiche engagierte Winzer, die auf viel Erfahrung mit PIWIs sowohl im Weinbau wie bei der Weinbereitung zurückgreifen können und beste Tropfen auf die Flasche bringen, was der PIWI International Wine Challenge 2022 voll bestätigt hat. Zwei Drittel der Weine erhielten SILVER bzw. GOLD, ja TOP GOLD. Die hohen Qualitäten wurden bei der anschließenden öffentlichen Verkostung, zu der alle Weine nach der Blindbewertung aufgestellt waren, von den Besuchern allgemein bestätigt. So darf das PIWI Zeichen, das PIWI Mitglieder auf die Etiketten ihrer Weine bringen dürfen, als etwas wie ein Qualitätszeichen gelten. Und so bringen PIWI-Weine Umweltschutz und das Genießen guter Tropfen zusammen und dürfen als wichtige Zukunft des Weins gelten.

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2. November 2022|

Katrin Lang besucht PIWI International Wine Challenge

Quelle:  Deutsche Weinkönigin – Aktuelles

26.10.2022

„Das Thema PIWIs und nachhaltiger Weinbau beschäftigt die deutsche Weinnation seit mehreren Jahren: Auch auf internationaler Ebene pflanzen Weinerzeuger/innen immer mehr robuste Rebsorten an“, so die Deutsche Weinkönigin Katrin Lang bei ihrem Besuch der PIWI International Wine Challenge 2022 in Kappelrodeck-Waldulm.

Die Arbeitsgemeinschaft PIWI International hat erstmalig einen Wettbewerb ins Leben gerufen: Bei der PIWI International Wine Challenge 2022 wurden aus Deutschland und den umliegenden Weinbaunationen insgesamt über 180 Weine angestellt und in fünf Kategorien von einer Fachjury bewertet.

Zu den Ergebnissen der Top Gewinner

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27. Oktober 2022|

Neue Rebsorten braucht das Land …

Quelle:  Tagesschau – MITTENDRIN – Weinbau und Klimawandel

Stand: 22.09.2022 16:30 Uhr

Lange Dürreperioden, extreme Hitze und starke Regenfälle: Der Klimawandel und seine Folgen stellt die Winzer im Rheingau vor große Herausforderungen. Vor allem traditionelle Rebsorten leiden unter dem Extremwetter.

Von Jakob Schaumann, HR

Auszug aus dem Artikel  ….

Riesling vor dem Aussterben retten

Die Hochschule Geisenheim forscht seit 2014 mit einem in dieser Form weltweit einzigartigen Projekt dazu, wie die Zukunft des Weinbaus aussehen könnte. Mit dem FACE-Experiment wagen die Forscher einen Blick in die atmosphärische Zukunft. Durch gezielte Zuführung von rund 20 Prozent Kohlenstoffdioxid wird die erwartete CO2-Konzentration von 2050 simuliert.

Zwei Sorten werden untersucht: der eher aus wärmeren Gefilden bekannte Cabernet Sauvignon und der für den Rheingau typische Riesling. „Natürlich interessiert uns, wie der Wein 2050 wird, aber vor allen Dingen: Wie reagiert die Pflanze?“, sagt Hans Reiner Schultz, Präsident der Hochschule. Es gehe etwa um den Wasserverbrauch und die Struktur der Frucht, denn je kompakter eine Frucht sei, umso anfälliger sei sie für Fäulnis.

Schon heute zeigt sich, dass genau das für den Riesling zum Problem werden könnte. Die erhöhte CO2-Konzentration führt zu gesteigerter Photosynthese und stärkerem Beerenwachstum; dadurch werden die Rieslingreben kompakter und somit anfälliger für Schimmelbildung. Damit der Riesling im Rheingau nicht ausstirbt, züchtet die Hochschule Rieslingreben, die besser mit dem Klimawandel zurechtkommen und insgesamt ein lockereres Beerenwachstum haben.

23. September 2022|

piwi-boerse.de – der schnellste Weg zu neuen Rebsorten!

Die aktuelle Nachhaltigkeitsdebatte hat dem PIWI-Thema wieder neuen Auftrieb gegeben und die Nachfrage nach neuen Sorten steigen lassen.
Damit Sie, als Winzerin und Winzer, schnell und unkompliziert eigene Erfahrungen im Ausbau mit neuen Rebsorten (PIWIs) machen können, hat das DLR-Rheinpfalz in Begleitung von dem Deutschen Weinbauverband und PIWI Deutschland die Plattform »piwi-boerse.de« als Experiment entwickelt.

Mit der Börse haben Sie die Möglichkeit kleine Mengen an Keltertrauben oder Most von neuen Rebsorten zu kaufen (bzw. zu verkaufen) und sich in der Vinifikation auszuprobieren sowie zu experimentieren.

Die PIWI-Börse ist vorerst auf ein Jahr angelegt.

Kontakt:
DLR Rheinpfalz
Dr. Charlotte Hardt
Charlotte.Hardt@dlr.rlp.de

1. September 2022|

Zulassung neuer PIWI-Sorten in Pfalz

Im Amtsblatt der EU C 272 vom 15.7.2022 wurde die EG-Mitteilung 2022/C 2272/05 über neu zugelassene Sorten für Qualitätswein und Wein mit Prädikat im Weinbaugebiet Pfalz veröffentlicht. Der Höchstertrag pro Hektar ist auf 105 Hektoliter festgesetzt. Bei den mehr als 30 neuen Sorten gehört fast ½ zu PIWI-Sorten. Die weißen PIWI-Sorten sind Bronner, Cabernet blanc, Hibernal, Muscaris, Sauvitage, Souvignier gris und Villaris. Die blauen PIWI-Sorten sind Baron, Cabernet Cantor, Cabertin, Calandro, Pinotin, Piroso und Reberger. Neben den deutschen Sorten sind dort auch einige Schweizer Sorten.

Zuvor war es bereits möglich, aus zwei Dutzend PIWI-Sorten wie Johanniter, Juwel, Orion, Phoenix, Prinzipal, Saphira, Sirius, Solaris, Staufer, Accent, Allegro, Bolero, Cabernet Carbon, Cabernet Carol, Cabernet Cortis, Prior, Regent und Rondo, also ausschließlich aus Deutschland, Wein mit geographischer Ursprungsbezeichnung  (g.U.) zu gewinnen.

Amtsblatt der EU C 272 vom 15.7.2022, Jiří Sedlo

 

26. Juli 2022|

Zulassung neuer PIWI-Sorten in Rheinhessen

Im Amtsblatt der EU C 265 vom 11.7.2022 wurde die EG-Mitteilung 2022/C 265/08 über neu zugelassene Sorten für Qualitätswein und Wein mit Prädikat im Weinbaugebiet Rheinhessen veröffentlicht. Der Höchstertrag pro Hektar ist auf 105 Hektoliter festgesetzt. Bei den mehr als 20 neuen Sorten handelt es sich bis auf wenige Ausnahmen um PIWI-Sorten. Die weißen PIWI-Sorten sind Cabernet blanc, Calardis blanc, Felicia, Muscaris, Sauvitage, Souvignier gris und Villaris. Die blauen PIWI-Sorten sind Accent, Allegro, Baron, Cabernet Cantor, Cabernet Carol, Cabertin, Calandro, Pinotin, Piroso und Reberger. Neben den deutschen Sorten sind dort auch einige Schweizer Sorten.

Zuvor war es bereits möglich, aus zwei Dutzend PIWI-Sorten wie Bronner, Helios, Hibernal, Johanniter, Juwel, Merzling, Phoenix, Prinzipal, Saphira, Sirius, Solaris, Staufer, Bolero, Cabernet Carbon, Cabernet Cortis, Monarch, Prior, Regent, Rondo und Rotberger, also ausschließlich aus Deutschland, Wein mit geographischer Ursprungsbezeichnung g.U. zu gewinnen.

Amtsblatt der EU C 265 vom 11.7.2022, Jiří Sedlo

22. Juli 2022|

Viele Meilensteine wurden erreicht – Verbundprojekt VITIFTI läuft jetzt fast drei Jahre.

VITIFIT – Status quo im dritten Projektjahr

Das Verbundprojekt VITIFTI läuft jetzt fast drei Jahre. Im Zentrum steht der Erreger des Falschen Mehltaus, Plasmopara viticola. In der Freilandsaion 202 sollen verstärkt Demo-Weingüter eingebunden werden. Die Überprüfung innovativer Ansätze zur Kupferminimierung ist eines der Kernstücke vom VITIFIT Projekt. Prof. Dr. Beate Berkelmann-Löhnertz und Dipl- Ing. Stefan Klärner, Hochschule Geisenheim University, zeigen den aktuellen Projektstatus.

…  PIWIs in den Fokus gestellt 

Der Einsatz von PIWIs in der ökologischen Weinbaupraxis wird zukünftig am effektivsten dazu beitragen, Kupfer-Applikationen zu reduzieren, denn die Zahl der Behandlungen kann bei PIWIs auf drei bis vier reduziert werden. Der Anbau von PIWIs bietet also ein großes Potenzial zur Kupferminimierung …

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Quelle: DAS DEUTSCHE WEINMAGAZIN 18.6.2022

23. Juni 2022|

PIWIs im Porträt

PIWIS Anbaueignung, Rebsortenmerkmale und Geschmacksprofile ausgewählter weißer PIWI-Rebsorten.

Text: Barbara Richter (M.Sc.), Hochschule Geisenheim University, Andreas Stutz, Dr. Cornelia Wobar, Gisela Wüstinger

Der Anbau neuer PIWI-Rebsorten birgt Chancen und Risiken für Winzer. Dies ist unabhängig davon, ob es sich um einen Bio- oder konventionell wirtschaftenden Betrieb handelt. Die PIWI-Rebsorten wurden in der Regel nicht am Betriebssitz des Winzers gezüchtet. Dies bedeutet, dass die Anbauempfehlung der Züchter nicht zu 100 Prozent auf den Standort des jeweiligen Winzers übertragbar ist. Zudem spielt beim Weinstil die Ausbauart im Keller eine große Rolle.

In der Praxis bekommt der Begriff »Ter-roir« bei den PIWI-Reben eine ganz neue Bedeutung. So ist die Widerstandsfähigkeit gegen die Mehltaupilze nichts Absolutes. Sie hängt von der Lage, der Witterung und des Jahrgangs ab, was in der Praxis bedeutet, dass auch PIWI-Rebsorten circa drei bis sechs Mal im Jahr Pflanzenschutz benötigen. Meistens sind beim Pflanzenschutz jedoch Kupfer und Schwefel ausreichend.

Durch den Anbau von PIWI-Reben können bis zu 80 Prozent Pflanzenschutzmittel gegenüber dem Weinbau traditioneller Sor- ten eingespart werden und das unabhängig davon, ob es sich um Bio-Weinbau oder um konventionellen Anbau handelt.

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1. Juni 2022|
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