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Pressemitteilung der WINE System AG

Internationaler PIWI Weinpreis verkostet 413 Weine aus 15 Ländern

Online PAR®-Wettbewerb im Auftrag von PIWI International e.V. – starker Zuwachs bei den Top-Qualitäten – Großes-Gold-Weine von Italien bis Schweden

Frasdorf, November 2020 – Dass die vergleichsweise jungen pilzwiderstandsfähigen Rebzüchtungen, wie Cabernet Blanc, Regent oder Solaris, ein probates weinbauliches Mittel im Kampf gegen den Klimawandel sein können, ist in der Weinwelt mittlerweile Konsens. Wie sich dessen unmittelbare Symptome umgekehrt auf Qualität und Sensorik auswirken – und wie die internationale Szene damit umgeht – davon konnte sich die PAR®-Jury im Auftrag von PIWI International e.V. bei der Corona-bedingt ersten Online-Ausgabe des Internationalen PIWI Weinpreises 2020 ein eindrucksvolles Bild machen: 413 Piwi-Weine aus 15 Ländern standen an den drei Verkostungstagen vom 13. bis 15. November auf dem sensorischen Prüfstand. Insgesamt wurden 42-mal Großes Gold, 175-mal Gold, 161-mal Silber und 29 Empfehlungen vergeben. Für die gewohnte Qualität und Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse sorgten 27 PAR® Certified Master VerkosterInnen in ganz Deutschland*), gestützt von der etablierten digitalen Infrastruktur der WINE System AG.

Mit 170 eingereichten Weinen ist Deutschland das am stärksten vertretene Weinland der Verkostung 2020, gefolgt von der Schweiz, Italien und Österreich. Gemessen an der Zahl der Großes-Gold-Wertungen sind es auch Deutschland und die Schweiz, die das Ranking mit 12 bzw. 9 Spitzenwertungen anführen, gefolgt von Österreich mit 6-mal Großem Gold. Ebenfalls ganz oben dabei sind Piwi-Weine aus Schweden und Polen, Dänemark und Italien sowie Belgien, Liechtenstein, den Niederlanden, der Slowakei und Frankreich.

Die Höchstwertungen pro Kategorie:

Mit je 98 Punkten an der Spitze der Kategorie Rotwein stehen zwei Cuvées aus Divico, Gamaret und Bronner, beide vom Genfer See in der Schweiz: der traditionell im Barriquefass ausgebaute 2018er Bastian von der Domaine de la République et Canton de Génève sowie der 2018er Divico vom Weingut Florian Ramu, ebenfalls stilistisch traditionell in Barrique vergoren. Bei den Weißweinen führen, mit je 98 Punkten, zwei Piwis aus Niederösterreich das Ranking an: Der modern im Stahltank ausgebaute 2018er Donauriesling Sommelier der Winzer Krems sowie der 2019er Bio-Piwi von Bio Weinbau Prinz – eine reduktiv im Stahltank ausgebaute Cuvée aus Blütenmuskateller, Donauriesling und Muscaris. Eine weitere 98-Punkte-Wertung findet sich in der Kategorie Schaumwein. Hier geht die Bestwertung an die 2017er Souvignier Gris Brut Reserve von Charakterweine Josef Scharl in der Steiermark. Der österreichische Piwi-Sekt wurde im Holzfass ausgebaut und in traditioneller Flaschengärung versektet. Der Klassenbeste in der Kategorie Roséwein stammt aus Schweden, dem nördlichsten Anbauland der diesjährigen Verkostung: Hier erzielte der stilistisch modern im Stahltank ausgebaute 2019er Rondo „Per Ols Råsa“ vom Weingut Österlenvin aus der Region Skane 97 Punkte. Mit ebenfalls 97 Punkten wurde der Beste unter den Dessertweinen ausgezeichnet: der 2019er Theia vom italienischen Weingut Nove Lune. Die Cuvée aus Helios, Bronner und Solaris wurde handwerklich traditionell im Barriquefass ausgebaut und stammt aus der Lombardei.

Die Piwis, das Handwerk und der Klimawandel

Stilistisch wie auch in der Qualität war die Bandbreite 2020 enorm. Ein Blick auf den Medaillenspiegel etwa zeigt, dass im Vergleich zu den Vorjahren das qualitative Mittelfeld geschrumpft ist. Verkostungsleiter Martin Darting hierzu: „Besonders im Süden hatten es die WinzerInnen in den letzten Jahren mit außergewöhnlicher Hitze und Trockenheit zu tun. Im ersten Jahr machen die Reben das noch gut mit; wiederholen sich solche Jahre, hat das sensorische Konsequenzen für die Trauben. Das hat vielen Probleme bereitet, vor allem weil im Piwi-Anbau die Jahrhunderte an Erfahrung fehlen, auf die etwa Riesling-ErzeugerInnen zurückgreifen können.“

Die gute Nachricht: Die qualitative Mitte ist auch zugunsten der Spitzenklasse geschrumpft. So hat sich der Großes-Gold-Anteil im Verhältnis zur 2019er Ausgabe des Wettbewerbs fast verdoppelt. Martin Darting weiter: „Dieses Jahr hatten wir viele beeindruckende Qualitäten in der Spitze, die gezeigt haben, dass Piwi-Weine locker mit Top-Erzeugnissen aus etablierten Sorten mithalten können. Der Schlüssel liegt in der genauen Analyse von Erfahrungswerten und einer gewissen Agilität, vor allem im Weinbergsmanagement. Wenn dann auch noch der individuell passende Ausbau und vielleicht noch eine gekonnte Cuvéetierung erfolgt, dann kommt es zu Großem Gold.“

WINE System Vorständin Brigitte Wüstinger: „Alles was neu ist, muss sich etablieren. Aus den Ergebnissen der 10. Verkostung des PIWI Weinpreises lässt sich deutlich ableiten, dass Qualität bei den Piwis kein Zufall mehr ist. Die mittlerweile nicht mehr ganz jungen Weingärten, gepaart mit der einhergehenden Erfahrung und dem professionellen  handwerklichen Können der WinzerInnen, lassen schon jetzt eine deutliche Stabilisation und Positionierung der Piwis gegenüber den etablierten, alten Sorten erkennen. Wir dürfen gespannt sein was die Zukunft bringen wird.“

Der Internationale PIWI Weinpreis: Um Verbrauchern und Händlern Orientierung für die Auswahl der vielfältigen neuen Sorten zu geben und zugleich die ErzeugerInnen in ihrer Vorreiterrolle sowie in ihrem Engagement für eine nachhaltigere Landwirtschaft zu bekräftigen, wurde der Internationale PIWI Weinpreis ins Leben gerufen. Initiiert von PIWI International e.V. und organisiert von der WINE System AG, setzt der renommierte Qualitätswettbewerb auf die weltweit anerkannte Verkostungsmethode PAR®. Dank der analytischen und differenzierten Vorgehensweise der qualifizierten PAR®-Verkoster fließen sämtliche Aspekte der Weinbereitung und der klimatischen Verhältnisse in die Bewertung mit ein; die Ergebnisse sind detailliert nachvollziehbar und leisten insbesondere für Produktentwicklung und Qualitätsmanagement der Betriebe wertvolle Dienste.

Ergänzende Informationen

*)Für die Online-Verkostung zum internationalen PIWI Weinpreis 2020 wurden den VerkosterInnen alle eingereichten Weine nach klimatischen, stilistischen und analytischen Parametern thematisch zugeordnet, anonymisiert und nummeriert, bevor sie vor Ort entpackt und den JurorInnen in festgelegter Reihenfolge präsentiert wurden. Auch für die VerkosterInnen eine neue Situation, die dank definierter Verkostungsstandards dennoch die hohe Reproduktion der PAR® Ergebnisse erreichten. Wie in der PAR®-Methodik vorgesehen, agieren die PrüferInnen auch online in Zweierteams, die jeden Wein zunächst separat verkosten, bevor das Ergebnis diskutiert und erst nach Erreichen eines Konsenses festgehalten wird.

Hintergrundinformation:

PIWI International e.V. fördert den Informationsaustausch zwischen Forschungsanstalten, ZüchterInnen, RebveredlerInnen, sowie den AnbauerInnen von PIWI-Reben. In den letzten Jahren haben zahlreiche pilzresistente Rebsorten Eingang in die Praxis gefunden, einige davon erst versuchsweise. Seitens der WinzerInnen besteht ein großer Informationsbedarf über diese Rebsorten. Dazu gehören ausführliche Beschreibungen ihrer Eigenschaften, Anleitungen für die optimale Weinbereitung, Degustationen, Diskussion von Vermarktungsfragen und Information der VerbraucherInnen. Neben der Durchführung von Tagungen und regionalen Arbeitskreisen ist die Initiierung des jährlichen internationalen PIWI Weinpreises wesentlicher Bestandteil der Maßnahmen von PIWI International. Präsident: Josef Engelhart. Geschäftsstelle: Susanne Sommer +49 6133 5099226, info@piwi-international.de.

Die WINE System AG ist mit ihren drei Tätigkeitsfeldern Beratung, Ausbildung und PAR® Qualitätswettbewerbe seit 1999 kompetenter Partner für Winzer, Händler sowie Fachpublikum im Bereich Wein und Sensorik. Das Unternehmen befindet sich seit 2019 unter der Leitung der Vorstände Brigitte Wüstinger und Martin Darting und schreibt seit vielen Jahren namhafte Qualitätswettbewerbe für Wein aus – darunter der internationale bioweinpreis, der PAR® Wine Award International und viele kleinere Wettbewerbe. Die WINE System Datenbank mit über 40.000 Weinen ist die Basis für das von Martin Darting entwickelte Bewertungssystem PAR®. Sie wird in der Fachwelt als umfassendes Informationsportal geschätzt und dient in vielen Bereichen als wichtiges Handwerkszeug. www.winesystem.de

Pressemeldung Deutschland als PDF


Internationaler PIWI Weinpreis verkostet 413 Weine aus 15 Ländern

Online PAR®-Wettbewerb im Auftrag von PIWI International e.V. – starker Zuwachs bei den Top-Qualitäten – Großes-Gold-Weine von Italien bis Schweden

Frasdorf, November 2020 – Dass die vergleichsweise jungen pilzwiderstandsfähigen Rebzüchtungen, wie Cabernet Blanc, Regent oder Solaris, ein probates weinbauliches Mittel im Kampf gegen den Klimawandel sein können, ist in der Weinwelt mittlerweile Konsens. Wie sich dessen unmittelbare Symptome umgekehrt auf Qualität und Sensorik auswirken – und wie die internationale Szene damit umgeht – davon konnte sich die PAR®-Jury im Auftrag von PIWI International e.V. bei der Corona-bedingt ersten Online-Ausgabe des Internationalen PIWI Weinpreises 2020 ein eindrucksvolles Bild machen: 413 Piwi-Weine aus 15 Ländern standen an den drei Verkostungstagen vom 13. bis 15. November auf dem sensorischen Prüfstand. Insgesamt wurden 42-mal Großes Gold, 175-mal Gold, 161-mal Silber und 29 Empfehlungen vergeben. Für die gewohnte Qualität und Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse sorgten 27 PAR® Certified Master VerkosterInnen in ganz Deutschland*), gestützt von der etablierten digitalen Infrastruktur der WINE System AG.

Mit 170 eingereichten Weinen ist Deutschland das am stärksten vertretene Weinland der Verkostung 2020, gefolgt von der Schweiz, Italien und Österreich. Gemessen an der Zahl der Großes-Gold-Wertungen sind es auch Deutschland und die Schweiz, die das Ranking mit 12 bzw. 9 Spitzenwertungen anführen, gefolgt von Österreich mit 6-mal Großem Gold. Ebenfalls ganz oben dabei sind Piwi-Weine aus Schweden und Polen, Dänemark und Italien sowie Belgien, Liechtenstein, den Niederlanden, der Slowakei und Frankreich.

Gesamtsieger stammen aus der Schweiz, aus Österreich, Schweden und Italien: Mit je 98 Punkten an der Spitze der Kategorie Rotwein stehen zwei Cuvées aus Divico, Gamaret und Bronner, beide vom Genfer See in der Schweiz: der traditionell im Barriquefass ausgebaute 2018er Bastian von der Domaine de la République et Canton de Génève sowie der 2018er Divico vom Weingut Florian Ramu, ebenfalls stilistisch traditionell in Barrique vergoren. Bei den Weißweinen führen, mit je 98 Punkten, zwei Piwis aus Niederösterreich das Ranking an: Der modern im Stahltank ausgebaute 2018er Donauriesling Sommelier der Winzer Krems sowie der 2019er Bio-Piwi von Bio Weinbau Prinz – eine reduktiv im Stahltank ausgebaute Cuvée aus Blütenmuskateller, Donauriesling und Muscaris. Eine weitere 98-Punkte-Wertung findet sich in der Kategorie Schaumwein. Hier geht die Bestwertung an die 2017er Souvignier Gris Brut Reserve von Charakterweine Josef Scharl in der Steiermark. Der österreichische Piwi-Sekt wurde im Holzfass ausgebaut und in traditioneller Flaschengärung versektet. Der Klassenbeste in der Kategorie Roséwein stammt aus Schweden, dem nördlichsten Anbauland der diesjährigen Verkostung: Hier erzielte der stilistisch modern im Stahltank ausgebaute 2019er Rondo „Per Ols Råsa“ vom Weingut Österlenvin aus der Region Skane 97 Punkte. Mit ebenfalls 97 Punkten wurde der Beste unter den Dessertweinen ausgezeichnet: der 2019er Theia vom italienischen Weingut Nove Lune. Die Cuvée aus Helios, Bronner und Solaris wurde handwerklich traditionell im Barriquefass ausgebaut und stammt aus der Lombardei.

Deutschlands Piwi-WinzerInnen erzielen 12-mal Großes Gold, 77-mal Gold, 73-mal Silber und 7 Empfehlungen: Die höchstplatzierten deutschen Piwi-Weine sind, mit je 97 Punkten, der traditionell im Holzfass vergorene 2014er Cabernet Cortis vom Weingut Schappert an der Nahe in der Kategorie Rotwein und, jeweils vom Pfälzer Weingut Galler, der 2016er FEODORA Sekt b.A. brut, reduktiv im Stahltank ausgebaut und in traditioneller Flaschengärung versektet, sowie der 2019er FEODORA, ein biologischer Terroirwein aus Holzfass- und Barriqueausbau. Beide wurden aus Sauvignac-Trauben gekeltert.

Der beste Dessertwein aus Deutschland stammt von der Hessischen Bergstraße und erzielte 96 Punkte: der 2019er Heppenheimer Stemmler Muscaris Auslese edelsüß von der Bergsträßer Winzer eG.

Als bester deutscher Piwi-Rosé wurde der biologisch erzeugte und im Stahltank ausgebaute 2018er Cabernet Cortis Rosé vom Weingut Dilger am Kaiserstuhl mit 95 Punkten und somit Gold ausgezeichnet.

Die Piwis, das Handwerk und der Klimawandel

Stilistisch wie auch in der Qualität war die Bandbreite 2020 enorm. Ein Blick auf den Medaillenspiegel etwa zeigt, dass im Vergleich zu den Vorjahren das qualitative Mittelfeld geschrumpft ist. Verkostungsleiter Martin Darting hierzu: „Besonders im Süden hatten es die WinzerInnen in den letzten Jahren mit außergewöhnlicher Hitze und Trockenheit zu tun. Im ersten Jahr machen die Reben das noch gut mit; wiederholen sich solche Jahre, hat das sensorische Konsequenzen für die Trauben. Das hat vielen Probleme bereitet, vor allem weil im Piwi-Anbau die Jahrhunderte an Erfahrung fehlen, auf die etwa Riesling-ErzeugerInnen zurückgreifen können.“

Die gute Nachricht: Die qualitative Mitte ist auch zugunsten der Spitzenklasse geschrumpft. So hat sich der Großes-Gold-Anteil im Verhältnis zur 2019er Ausgabe des Wettbewerbs fast verdoppelt. Martin Darting weiter: „Dieses Jahr hatten wir viele beeindruckende Qualitäten in der Spitze, die gezeigt haben, dass Piwi-Weine locker mit Top-Erzeugnissen aus etablierten Sorten mithalten können. Der Schlüssel liegt in der genauen Analyse von Erfahrungswerten und einer gewissen Agilität, vor allem im Weinbergsmanagement. Wenn dann auch noch der individuell passende Ausbau und vielleicht noch eine gekonnte Cuvéetierung erfolgt, dann kommt es zu Großem Gold.“

WINE System Vorständin Brigitte Wüstinger: „Alles was neu ist, muss sich etablieren. Aus den Ergebnissen der 10. Verkostung des PIWI Weinpreises lässt sich deutlich ableiten, dass Qualität bei den Piwis kein Zufall mehr ist. Die mittlerweile nicht mehr ganz jungen Weingärten, gepaart mit der einhergehenden Erfahrung und dem professionellen  handwerklichen Können der WinzerInnen, lassen schon jetzt eine deutliche Stabilisation und Positionierung der Piwis gegenüber den etablierten, alten Sorten erkennen. Wir dürfen gespannt sein was die Zukunft bringen wird.“

Der Internationale PIWI Weinpreis: Um Verbrauchern und Händlern Orientierung für die Auswahl der vielfältigen neuen Sorten zu geben und zugleich die ErzeugerInnen in ihrer Vorreiterrolle sowie in ihrem Engagement für eine nachhaltigere Landwirtschaft zu bekräftigen, wurde der Internationale PIWI Weinpreis ins Leben gerufen. Initiiert von PIWI International e.V. und organisiert von der WINE System AG, setzt der renommierte Qualitätswettbewerb auf die weltweit anerkannte Verkostungsmethode PAR®. Dank der analytischen und differenzierten Vorgehensweise der qualifizierten PAR®-Verkoster fließen sämtliche Aspekte der Weinbereitung und der klimatischen Verhältnisse in die Bewertung mit ein; die Ergebnisse sind detailliert nachvollziehbar und leisten insbesondere für Produktentwicklung und Qualitätsmanagement der Betriebe wertvolle Dienste.

Ergänzende Informationen

*)Für die Online-Verkostung zum internationalen PIWI Weinpreis 2020 wurden den VerkosterInnen alle eingereichten Weine nach klimatischen, stilistischen und analytischen Parametern thematisch zugeordnet, anonymisiert und nummeriert, bevor sie vor Ort entpackt und den JurorInnen in festgelegter Reihenfolge präsentiert wurden. Auch für die VerkosterInnen eine neue Situation, die dank definierter Verkostungsstandards dennoch die hohe Reproduktion der PAR® Ergebnisse erreichten. Wie in der PAR®-Methodik vorgesehen, agieren die PrüferInnen auch online in Zweierteams, die jeden Wein zunächst separat verkosten, bevor das Ergebnis diskutiert und erst nach Erreichen eines Konsenses festgehalten wird.

Hintergrundinformation:

PIWI International e.V. fördert den Informationsaustausch zwischen Forschungsanstalten, ZüchterInnen, RebveredlerInnen, sowie den AnbauerInnen von PIWI-Reben. In den letzten Jahren haben zahlreiche pilzresistente Rebsorten Eingang in die Praxis gefunden, einige davon erst versuchsweise. Seitens der WinzerInnen besteht ein großer Informationsbedarf über diese Rebsorten. Dazu gehören ausführliche Beschreibungen ihrer Eigenschaften, Anleitungen für die optimale Weinbereitung, Degustationen, Diskussion von Vermarktungsfragen und Information der VerbraucherInnen. Neben der Durchführung von Tagungen und regionalen Arbeitskreisen ist die Initiierung des jährlichen internationalen PIWI Weinpreises wesentlicher Bestandteil der Maßnahmen von PIWI International. Präsident: Josef Engelhart. www.piwi-international.org

Die WINE System AG ist mit ihren drei Tätigkeitsfeldern Beratung, Ausbildung und PAR® Qualitätswettbewerbe seit 1999 kompetenter Partner für Winzer, Händler sowie Fachpublikum im Bereich Wein und Sensorik. Das Unternehmen befindet sich seit 2019 unter der Leitung der Vorstände Brigitte Wüstinger und Martin Darting und schreibt seit vielen Jahren namhafte Qualitätswettbewerbe für Wein aus – darunter der internationale bioweinpreis, der PAR® Wine Award International und viele kleinere Wettbewerbe. Die WINE System Datenbank mit über 40.000 Weinen ist die Basis für das von Martin Darting entwickelte Bewertungssystem PAR®. Sie wird in der Fachwelt als umfassendes Informationsportal geschätzt und dient in vielen Bereichen als wichtiges Handwerkszeug. www.winesystem.de

Pressemeldung Österreich als PDF


Internationaler PIWI Weinpreis verkostet 413 Weine aus 15 Ländern

Online PAR®-Wettbewerb im Auftrag von PIWI International e.V. – starker Zuwachs bei den Top-Qualitäten – Großes-Gold-Weine von Italien bis Schweden

Frasdorf, November 2020 – Dass die vergleichsweise jungen pilzwiderstandsfähigen Rebzüchtungen, wie Cabernet Blanc, Regent oder Solaris, ein probates weinbauliches Mittel im Kampf gegen den Klimawandel sein können, ist in der Weinwelt mittlerweile Konsens. Wie sich dessen unmittelbare Symptome umgekehrt auf Qualität und Sensorik auswirken – und wie die internationale Szene damit umgeht – davon konnte sich die PAR®-Jury im Auftrag von PIWI International e.V. bei der Corona-bedingt ersten Online-Ausgabe des Internationalen PIWI Weinpreises 2020 ein eindrucksvolles Bild machen: 413 Piwi-Weine aus 15 Ländern standen an den drei Verkostungstagen vom 13. bis 15. November auf dem sensorischen Prüfstand. Insgesamt wurden 42-mal Großes Gold, 175-mal Gold, 161-mal Silber und 29 Empfehlungen vergeben. Für die gewohnte Qualität und Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse sorgten 27 PAR® Certified Master VerkosterInnen in ganz Deutschland*), gestützt von der etablierten digitalen Infrastruktur der WINE System AG.

Mit 170 eingereichten Weinen ist Deutschland das am stärksten vertretene Weinland der Verkostung 2020, gefolgt von der Schweiz, Italien und Österreich. Gemessen an der Zahl der Großes-Gold-Wertungen sind es auch Deutschland und die Schweiz, die das Ranking mit 12 bzw. 9 Spitzenwertungen anführen, gefolgt von Österreich mit 6-mal Großem Gold. Ebenfalls ganz oben dabei sind Piwi-Weine aus Schweden und Polen, Dänemark und Italien sowie Belgien, Liechtenstein, den Niederlanden, der Slowakei und Frankreich.

Österreichs Piwi-WinzerInnen erzielen 6-mal Großes Gold, 19-mal Gold, 16-mal Silber und eine Empfehlung: In der Kategorie Weißwein führen, mit je 98 Punkten, zwei Piwis aus Niederösterreich das Ranking an – der modern im Stahltank ausgebaute 2018er Donauriesling Sommelier der Winzer Krems sowie der 2019er Bio-Piwi von Bio Weinbau Prinz, eine reduktiv im Stahltank ausgebaute Cuvée aus Blütenmuskateller, Donauriesling und Muscaris. Dicht dahinter folgt, mit 97 Punkten, die traditionell in Barrique ausgebaute 2018er Feuerlilie vom Weingut Adam Lieleg in der Steiermark. 96 Punkte und ebenfalls Großes Gold gingen zudem an den Muscaris Mond 17, einen traditionellen Qvevri-Wein von Charakterweine Josef Scharl in der Steiermark.

Von hier stammt auch die Klassenbeste in der Kategorie Schaumwein mit 98 Punkten: die 2017er Souvignier Gris Brut Reserve, im Holzfass ausgebaut und in traditioneller Flaschengärung versektet.

In der Kategorie Rotwein geht die Bestwertung aus Österreich an den 2018er Wein der Natur vom Weingut Dr. Erich Millbacher im Kremstal. Der unfiltrierte Rotwein aus der Rebsorte Baco 24-23-Nr.1 wurde traditionell mit Sauerstoffeintrag in Holzfass und Barrique ausgebaut und mit 96 Punkten bewertet.

Der bestplatzierte Dessertwein aus Österreich stammt vom Weingut Engel in der Steiermark – eine reduktiv im Stahltank vergorene 2018er Muscaris Beerenauslese mit dem Namen Glorias Gold. Sie wurde mit 94 Punkten und Gold ausgezeichnet.

Die Piwis, das Handwerk und der Klimawandel

Stilistisch wie auch in der Qualität war die Bandbreite 2020 enorm. Ein Blick auf den Medaillenspiegel etwa zeigt, dass im Vergleich zu den Vorjahren das qualitative Mittelfeld geschrumpft ist. Verkostungsleiter Martin Darting hierzu: „Besonders im Süden hatten es die WinzerInnen in den letzten Jahren mit außergewöhnlicher Hitze und Trockenheit zu tun. Im ersten Jahr machen die Reben das noch gut mit; wiederholen sich solche Jahre, hat das sensorische Konsequenzen für die Trauben. Das hat vielen Probleme bereitet, vor allem weil im Piwi-Anbau die Jahrhunderte an Erfahrung fehlen, auf die etwa Riesling-ErzeugerInnen zurückgreifen können.“

Die gute Nachricht: Die qualitative Mitte ist auch zugunsten der Spitzenklasse geschrumpft. So hat sich der Großes-Gold-Anteil im Verhältnis zur 2019er Ausgabe des Wettbewerbs fast verdoppelt. Martin Darting weiter: „Dieses Jahr hatten wir viele beeindruckende Qualitäten in der Spitze, die gezeigt haben, dass Piwi-Weine locker mit Top-Erzeugnissen aus etablierten Sorten mithalten können. Der Schlüssel liegt in der genauen Analyse von Erfahrungswerten und einer gewissen Agilität, vor allem im Weinbergsmanagement. Wenn dann auch noch der individuell passende Ausbau und vielleicht noch eine gekonnte Cuvéetierung erfolgt, dann kommt es zu Großem Gold.“

WINE System Vorständin Brigitte Wüstinger: „Alles was neu ist, muss sich etablieren. Aus den Ergebnissen der 10. Verkostung des PIWI Weinpreises lässt sich deutlich ableiten, dass Qualität bei den Piwis kein Zufall mehr ist. Die mittlerweile nicht mehr ganz jungen Weingärten, gepaart mit der einhergehenden Erfahrung und dem professionellen  handwerklichen Können der WinzerInnen, lassen schon jetzt eine deutliche Stabilisation und Positionierung der Piwis gegenüber den etablierten, alten Sorten erkennen. Wir dürfen gespannt sein was die Zukunft bringen wird.“

Der Internationale PIWI Weinpreis: Um Verbrauchern und Händlern Orientierung für die Auswahl der vielfältigen neuen Sorten zu geben und zugleich die ErzeugerInnen in ihrer Vorreiterrolle sowie in ihrem Engagement für eine nachhaltigere Landwirtschaft zu bekräftigen, wurde der Internationale PIWI Weinpreis ins Leben gerufen. Initiiert von PIWI International e.V. und organisiert von der WINE System AG, setzt der renommierte Qualitätswettbewerb auf die weltweit anerkannte Verkostungsmethode PAR®. Dank der analytischen und differenzierten Vorgehensweise der qualifizierten PAR®-Verkoster fließen sämtliche Aspekte der Weinbereitung und der klimatischen Verhältnisse in die Bewertung mit ein; die Ergebnisse sind detailliert nachvollziehbar und leisten insbesondere für Produktentwicklung und Qualitätsmanagement der Betriebe wertvolle Dienste.

Ergänzende Informationen

*)Für die Online-Verkostung zum internationalen PIWI Weinpreis 2020 wurden den VerkosterInnen alle eingereichten Weine nach klimatischen, stilistischen und analytischen Parametern thematisch zugeordnet, anonymisiert und nummeriert, bevor sie vor Ort entpackt und den JurorInnen in festgelegter Reihenfolge präsentiert wurden. Auch für die VerkosterInnen eine neue Situation, die dank definierter Verkostungsstandards dennoch die hohe Reproduktion der PAR® Ergebnisse erreichten. Wie in der PAR®-Methodik vorgesehen, agieren die PrüferInnen auch online in Zweierteams, die jeden Wein zunächst separat verkosten, bevor das Ergebnis diskutiert und erst nach Erreichen eines Konsenses festgehalten wird.

Hintergrundinformation:

PIWI International e.V. fördert den Informationsaustausch zwischen Forschungsanstalten, ZüchterInnen, RebveredlerInnen, sowie den AnbauerInnen von PIWI-Reben. In den letzten Jahren haben zahlreiche pilzresistente Rebsorten Eingang in die Praxis gefunden, einige davon erst versuchsweise. Seitens der WinzerInnen besteht ein großer Informationsbedarf über diese Rebsorten. Dazu gehören ausführliche Beschreibungen ihrer Eigenschaften, Anleitungen für die optimale Weinbereitung, Degustationen, Diskussion von Vermarktungsfragen und Information der VerbraucherInnen. Neben der Durchführung von Tagungen und regionalen Arbeitskreisen ist die Initiierung des jährlichen internationalen PIWI Weinpreises wesentlicher Bestandteil der Maßnahmen von PIWI International. Präsident: Josef Engelhart. www.piwi-international.org

Die WINE System AG ist mit ihren drei Tätigkeitsfeldern Beratung, Ausbildung und PAR® Qualitätswettbewerbe seit 1999 kompetenter Partner für Winzer, Händler sowie Fachpublikum im Bereich Wein und Sensorik. Das Unternehmen befindet sich seit 2019 unter der Leitung der Vorstände Brigitte Wüstinger und Martin Darting und schreibt seit vielen Jahren namhafte Qualitätswettbewerbe für Wein aus – darunter der internationale bioweinpreis, der PAR® Wine Award International und viele kleinere Wettbewerbe. Die WINE System Datenbank mit über 40.000 Weinen ist die Basis für das von Martin Darting entwickelte Bewertungssystem PAR®. Sie wird in der Fachwelt als umfassendes Informationsportal geschätzt und dient in vielen Bereichen als wichtiges Handwerkszeug. www.winesystem.de

Pressemeldung Schweiz als PDF


Internationaler PIWI Weinpreis verkostet 413 Weine aus 15 Ländern

Online PAR®-Wettbewerb im Auftrag von PIWI International e.V. – starker Zuwachs bei den Top-Qualitäten – Großes-Gold-Weine von Italien bis Schweden

Frasdorf, November 2020 – Dass die vergleichsweise jungen pilzwiderstandsfähigen Rebzüchtungen, wie Cabernet Blanc, Regent oder Solaris, ein probates weinbauliches Mittel im Kampf gegen den Klimawandel sein können, ist in der Weinwelt mittlerweile Konsens. Wie sich dessen unmittelbare Symptome umgekehrt auf Qualität und Sensorik auswirken – und wie die internationale Szene damit umgeht – davon konnte sich die PAR®-Jury im Auftrag von PIWI International e.V. bei der Corona-bedingt ersten Online-Ausgabe des Internationalen PIWI Weinpreises 2020 ein eindrucksvolles Bild machen: 413 Piwi-Weine aus 15 Ländern standen an den drei Verkostungstagen vom 13. bis 15. November auf dem sensorischen Prüfstand. Insgesamt wurden 42-mal Großes Gold, 175-mal Gold, 161-mal Silber und 29 Empfehlungen vergeben. Für die gewohnte Qualität und Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse sorgten 27 PAR® Certified Master VerkosterInnen in ganz Deutschland*), gestützt von der etablierten digitalen Infrastruktur der WINE System AG.

Mit 170 eingereichten Weinen ist Deutschland das am stärksten vertretene Weinland der Verkostung 2020, gefolgt von der Schweiz, Italien und Österreich. Gemessen an der Zahl der Großes-Gold-Wertungen sind es auch Deutschland und die Schweiz, die das Ranking mit 12 bzw. 9 Spitzenwertungen anführen, gefolgt von Österreich mit 6-mal Großem Gold. Ebenfalls ganz oben dabei sind Piwi-Weine aus Schweden und Polen, Dänemark und Italien sowie Belgien, Liechtenstein, den Niederlanden, der Slowakei und Frankreich.

Schweizer Piwi-WinzerInnen erzielen 9-mal Großes Gold, 30-mal Gold, 17-mal Silber und 6 Empfehlungen: Mit je 98 Punkten stammen zwei der Gesamtsieger des Rankings 2020 vom Genfer See – der 2018er Bastian von der Domaine de la République et Canton de Génève sowie der 2018er Divico vom Weingut Florian Ramu. Beide Rotwein-Cuvées wurden aus den Sorten Divico, Gamaret und Bronner stilistisch traditionell im Barriquefass vergoren. Dicht dahinter folgt der 2018er Divico XC von Cave de la Côte im Waadt mit 97 Punkten, ebenfalls traditionell in Barrique vergoren. Zwei weitere Male Großes Gold mit je 96 Punkten gingen an den traditionell im Barriquefass ausgebauten 2018er Divico von der Diroso Weinkellerei im Oberwallis sowie den reduktiv im Stahltank vergorenen 2018er Divico passerillée vom Agroscope – Forschungszentrum Pully im Waadt.

In der Kategorie Weißwein erzielten die Bestplatzierten aus der Schweiz jeweils 96 Punkte und damit ebenso Großes Gold: Die 2019er Frau – ein stilistisch traditionell in Edelstahl und Barrique ausgebauter Solaris vom Weingut DeinWein vom Römerweg in der Zentralschweiz, der mit Sauerstoffeintrag im Holzfass vergorene 2019er Souvignier Gris von den Bosshart + Grimm Bio-Weingärten in der Deutschen Schweiz sowie der modern im Stahltank vergorene 2019er Johanniterwein vom Weingut Wullschleger im Aargau.

In der Kategorie Schaumwein ist, mit ebenfalls 96 Punkten, die 2019er Feuerglut vom Züricher Weingut Wylandblick die Bestplatzierte aus der Schweiz – ein stilistisch moderner, roter Winzersekt aus Regent-Trauben, ausgebaut im Stahltank und in traditioneller Flaschengärung versektet.

Der beste Schweizer Dessertwein stammt von Reblus Weinbau am Bielersee mit 94 Punkten und Gold: der traditionell in Barrique ausgebaute 2019er Solaris.

In der Kategorie Roséwein geht die Bestwertung mit 91 Punkten und Gold an das Weingut Wullschläger im Aargau, für den 2019er Cabernet Rosé, einem Cabernet Jura aus reduktivem Stahltankausbau.

Die Piwis, das Handwerk und der Klimawandel

Stilistisch wie auch in der Qualität war die Bandbreite 2020 enorm. Ein Blick auf den Medaillenspiegel etwa zeigt, dass im Vergleich zu den Vorjahren das qualitative Mittelfeld geschrumpft ist. Verkostungsleiter Martin Darting hierzu: „Besonders im Süden hatten es die WinzerInnen in den letzten Jahren mit außergewöhnlicher Hitze und Trockenheit zu tun. Im ersten Jahr machen die Reben das noch gut mit; wiederholen sich solche Jahre, hat das sensorische Konsequenzen für die Trauben. Das hat vielen Probleme bereitet, vor allem weil im Piwi-Anbau die Jahrhunderte an Erfahrung fehlen, auf die etwa Riesling-ErzeugerInnen zurückgreifen können.“

Die gute Nachricht: Die qualitative Mitte ist auch zugunsten der Spitzenklasse geschrumpft. So hat sich der Großes-Gold-Anteil im Verhältnis zur 2019er Ausgabe des Wettbewerbs fast verdoppelt. Martin Darting weiter: „Dieses Jahr hatten wir viele beeindruckende Qualitäten in der Spitze, die gezeigt haben, dass Piwi-Weine locker mit Top-Erzeugnissen aus etablierten Sorten mithalten können. Der Schlüssel liegt in der genauen Analyse von Erfahrungswerten und einer gewissen Agilität, vor allem im Weinbergsmanagement. Wenn dann auch noch der individuell passende Ausbau und vielleicht noch eine gekonnte Cuvéetierung erfolgt, dann kommt es zu Großem Gold.“

WINE System Vorständin Brigitte Wüstinger: „Alles was neu ist, muss sich etablieren. Aus den Ergebnissen der 10. Verkostung des PIWI Weinpreises lässt sich deutlich ableiten, dass Qualität bei den Piwis kein Zufall mehr ist. Die mittlerweile nicht mehr ganz jungen Weingärten, gepaart mit der einhergehenden Erfahrung und dem professionellen  handwerklichen Können der WinzerInnen, lassen schon jetzt eine deutliche Stabilisation und Positionierung der Piwis gegenüber den etablierten, alten Sorten erkennen. Wir dürfen gespannt sein was die Zukunft bringen wird.“

Der Internationale PIWI Weinpreis: Um Verbrauchern und Händlern Orientierung für die Auswahl der vielfältigen neuen Sorten zu geben und zugleich die ErzeugerInnen in ihrer Vorreiterrolle sowie in ihrem Engagement für eine nachhaltigere Landwirtschaft zu bekräftigen, wurde der Internationale PIWI Weinpreis ins Leben gerufen. Initiiert von PIWI International e.V. und organisiert von der WINE System AG, setzt der renommierte Qualitätswettbewerb auf die weltweit anerkannte Verkostungsmethode PAR®. Dank der analytischen und differenzierten Vorgehensweise der qualifizierten PAR®-Verkoster fließen sämtliche Aspekte der Weinbereitung und der klimatischen Verhältnisse in die Bewertung mit ein; die Ergebnisse sind detailliert nachvollziehbar und leisten insbesondere für Produktentwicklung und Qualitätsmanagement der Betriebe wertvolle Dienste.

Ergänzende Informationen

*)Für die Online-Verkostung zum internationalen PIWI Weinpreis 2020 wurden den VerkosterInnen alle eingereichten Weine nach klimatischen, stilistischen und analytischen Parametern thematisch zugeordnet, anonymisiert und nummeriert, bevor sie vor Ort entpackt und den JurorInnen in festgelegter Reihenfolge präsentiert wurden. Auch für die VerkosterInnen eine neue Situation, die dank definierter Verkostungsstandards dennoch die hohe Reproduktion der PAR® Ergebnisse erreichten. Wie in der PAR®-Methodik vorgesehen, agieren die PrüferInnen auch online in Zweierteams, die jeden Wein zunächst separat verkosten, bevor das Ergebnis diskutiert und erst nach Erreichen eines Konsenses festgehalten wird.

Hintergrundinformation:

PIWI International e.V. fördert den Informationsaustausch zwischen Forschungsanstalten, ZüchterInnen, RebveredlerInnen, sowie den AnbauerInnen von PIWI-Reben. In den letzten Jahren haben zahlreiche pilzresistente Rebsorten Eingang in die Praxis gefunden, einige davon erst versuchsweise. Seitens der WinzerInnen besteht ein großer Informationsbedarf über diese Rebsorten. Dazu gehören ausführliche Beschreibungen ihrer Eigenschaften, Anleitungen für die optimale Weinbereitung, Degustationen, Diskussion von Vermarktungsfragen und Information der VerbraucherInnen. Neben der Durchführung von Tagungen und regionalen Arbeitskreisen ist die Initiierung des jährlichen internationalen PIWI Weinpreises wesentlicher Bestandteil der Maßnahmen von PIWI International. Präsident: Josef Engelhart. www.piwi-international.org

Die WINE System AG ist mit ihren drei Tätigkeitsfeldern Beratung, Ausbildung und PAR® Qualitätswettbewerbe seit 1999 kompetenter Partner für Winzer, Händler sowie Fachpublikum im Bereich Wein und Sensorik. Das Unternehmen befindet sich seit 2019 unter der Leitung der Vorstände Brigitte Wüstinger und Martin Darting und schreibt seit vielen Jahren namhafte Qualitätswettbewerbe für Wein aus – darunter der internationale bioweinpreis, der PAR® Wine Award International und viele kleinere Wettbewerbe. Die WINE System Datenbank mit über 40.000 Weinen ist die Basis für das von Martin Darting entwickelte Bewertungssystem PAR®. Sie wird in der Fachwelt als umfassendes Informationsportal geschätzt und dient in vielen Bereichen als wichtiges Handwerkszeug. www.winesystem.de

Pressemeldung Italien als PDF


Internationaler PIWI Weinpreis verkostet 413 Weine aus 15 Ländern

Online PAR®-Wettbewerb im Auftrag von PIWI International e.V. – starker Zuwachs bei den Top-Qualitäten – Großes-Gold-Weine von Italien bis Schweden

Frasdorf, November 2020 – Dass die vergleichsweise jungen pilzwiderstandsfähigen Rebzüchtungen, wie Cabernet Blanc, Regent oder Solaris, ein probates weinbauliches Mittel im Kampf gegen den Klimawandel sein können, ist in der Weinwelt mittlerweile Konsens. Wie sich dessen unmittelbare Symptome umgekehrt auf Qualität und Sensorik auswirken – und wie die internationale Szene damit umgeht – davon konnte sich die PAR®-Jury im Auftrag von PIWI International e.V. bei der Corona-bedingt ersten Online-Ausgabe des Internationalen PIWI Weinpreises 2020 ein eindrucksvolles Bild machen: 413 Piwi-Weine aus 15 Ländern standen an den drei Verkostungstagen vom 13. bis 15. November auf dem sensorischen Prüfstand. Insgesamt wurden 42-mal Großes Gold, 175-mal Gold, 161-mal Silber und 29 Empfehlungen vergeben. Für die gewohnte Qualität und Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse sorgten 27 PAR® Certified Master VerkosterInnen in ganz Deutschland*), gestützt von der etablierten digitalen Infrastruktur der WINE System AG.

Mit 170 eingereichten Weinen ist Deutschland das am stärksten vertretene Weinland der Verkostung 2020, gefolgt von der Schweiz, Italien und Österreich. Gemessen an der Zahl der Großes-Gold-Wertungen sind es auch Deutschland und die Schweiz, die das Ranking mit 12 bzw. 9 Spitzenwertungen anführen, gefolgt von Österreich mit 6-mal Großem Gold. Ebenfalls ganz oben dabei sind Piwi-Weine aus Schweden und Polen, Dänemark und Italien sowie Belgien, Liechtenstein, den Niederlanden, der Slowakei und Frankreich.

Italiens Piwi-WinzerInnen erzielen zweimal Großes Gold, 17-mal Gold, 15-mal Silber und 9 Empfehlungen: Der bestplatzierte Piwi-Wein aus Italien ist zugleich der Gesamtsieger in der Kategorie Dessertwein: der 2019er Theia vom Weingut Nove Lune mit 97 Punkten. Die Cuvée aus Helios, Bronner und Solaris wurde handwerklich traditionell im Barriquefass ausgebaut und stammt aus der Lombardei.

In der Kategorie Weißwein führt der 2019er Tre von der Azienda agricola filanda de boron im Trentino das italienische Ranking an – ein spontanvergorener Souvignier Gris aus Amphorenausbau mit 96 Punkten.

Der bestplatzierte italienische Schauwein stammt aus Venetien, mit 95 Punkten und somit Gold: der reduktiv in Edelstahl und Tankgärung ausgebaute Spumante Resiliens Bio Vegan von Le Carline aus den Rebsorten Muscaris und Aromera.

94 Punkte und ebenfalls Gold erzielte der beste Roséwein aus Italien, der 2019er JPK Rosé vom Strickerhof in Südtirol – ein reduktiv im Stahltank vergorener Chambourcin.

Mit 89 Punkten und Silber schnitt der reduktiv im Stahltank ausgebaute 2019er Cabernet Volos von Vivai Cooperativi Rauscedo im Friaul in der Kategorie Rotwein am besten ab.

Die Piwis, das Handwerk und der Klimawandel

Stilistisch wie auch in der Qualität war die Bandbreite 2020 enorm. Ein Blick auf den Medaillenspiegel etwa zeigt, dass im Vergleich zu den Vorjahren das qualitative Mittelfeld geschrumpft ist. Verkostungsleiter Martin Darting hierzu: „Besonders im Süden hatten es die WinzerInnen in den letzten Jahren mit außergewöhnlicher Hitze und Trockenheit zu tun. Im ersten Jahr machen die Reben das noch gut mit; wiederholen sich solche Jahre, hat das sensorische Konsequenzen für die Trauben. Das hat vielen Probleme bereitet, vor allem weil im Piwi-Anbau die Jahrhunderte an Erfahrung fehlen, auf die etwa Riesling-ErzeugerInnen zurückgreifen können.“

Die gute Nachricht: Die qualitative Mitte ist auch zugunsten der Spitzenklasse geschrumpft. So hat sich der Großes-Gold-Anteil im Verhältnis zur 2019er Ausgabe des Wettbewerbs fast verdoppelt. Martin Darting weiter: „Dieses Jahr hatten wir viele beeindruckende Qualitäten in der Spitze, die gezeigt haben, dass Piwi-Weine locker mit Top-Erzeugnissen aus etablierten Sorten mithalten können. Der Schlüssel liegt in der genauen Analyse von Erfahrungswerten und einer gewissen Agilität, vor allem im Weinbergsmanagement. Wenn dann auch noch der individuell passende Ausbau und vielleicht noch eine gekonnte Cuvéetierung erfolgt, dann kommt es zu Großem Gold.“

WINE System Vorständin Brigitte Wüstinger: „Alles was neu ist, muss sich etablieren. Aus den Ergebnissen der 10. Verkostung des PIWI Weinpreises lässt sich deutlich ableiten, dass Qualität bei den Piwis kein Zufall mehr ist. Die mittlerweile nicht mehr ganz jungen Weingärten, gepaart mit der einhergehenden Erfahrung und dem professionellen  handwerklichen Können der WinzerInnen, lassen schon jetzt eine deutliche Stabilisation und Positionierung der Piwis gegenüber den etablierten, alten Sorten erkennen. Wir dürfen gespannt sein was die Zukunft bringen wird.“

Der Internationale PIWI Weinpreis: Um Verbrauchern und Händlern Orientierung für die Auswahl der vielfältigen neuen Sorten zu geben und zugleich die ErzeugerInnen in ihrer Vorreiterrolle sowie in ihrem Engagement für eine nachhaltigere Landwirtschaft zu bekräftigen, wurde der Internationale PIWI Weinpreis ins Leben gerufen. Initiiert von PIWI International e.V. und organisiert von der WINE System AG, setzt der renommierte Qualitätswettbewerb auf die weltweit anerkannte Verkostungsmethode PAR®. Dank der analytischen und differenzierten Vorgehensweise der qualifizierten PAR®-Verkoster fließen sämtliche Aspekte der Weinbereitung und der klimatischen Verhältnisse in die Bewertung mit ein; die Ergebnisse sind detailliert nachvollziehbar und leisten insbesondere für Produktentwicklung und Qualitätsmanagement der Betriebe wertvolle Dienste.

Ergänzende Informationen

*)Für die Online-Verkostung zum internationalen PIWI Weinpreis 2020 wurden den VerkosterInnen alle eingereichten Weine nach klimatischen, stilistischen und analytischen Parametern thematisch zugeordnet, anonymisiert und nummeriert, bevor sie vor Ort entpackt und den JurorInnen in festgelegter Reihenfolge präsentiert wurden. Auch für die VerkosterInnen eine neue Situation, die dank definierter Verkostungsstandards dennoch die hohe Reproduktion der PAR® Ergebnisse erreichten. Wie in der PAR®-Methodik vorgesehen, agieren die PrüferInnen auch online in Zweierteams, die jeden Wein zunächst separat verkosten, bevor das Ergebnis diskutiert und erst nach Erreichen eines Konsenses festgehalten wird.

Hintergrundinformation:

PIWI International e.V. fördert den Informationsaustausch zwischen Forschungsanstalten, ZüchterInnen, RebveredlerInnen, sowie den AnbauerInnen von PIWI-Reben. In den letzten Jahren haben zahlreiche pilzresistente Rebsorten Eingang in die Praxis gefunden, einige davon erst versuchsweise. Seitens der WinzerInnen besteht ein großer Informationsbedarf über diese Rebsorten. Dazu gehören ausführliche Beschreibungen ihrer Eigenschaften, Anleitungen für die optimale Weinbereitung, Degustationen, Diskussion von Vermarktungsfragen und Information der VerbraucherInnen. Neben der Durchführung von Tagungen und regionalen Arbeitskreisen ist die Initiierung des jährlichen internationalen PIWI Weinpreises wesentlicher Bestandteil der Maßnahmen von PIWI International. Präsident: Josef Engelhart. www.piwi-international.de

Die WINE System AG ist mit ihren drei Tätigkeitsfeldern Beratung, Ausbildung und PAR® Qualitätswettbewerbe seit 1999 kompetenter Partner für Winzer, Händler sowie Fachpublikum im Bereich Wein und Sensorik. Das Unternehmen befindet sich seit 2019 unter der Leitung der Vorstände Brigitte Wüstinger und Martin Darting und schreibt seit vielen Jahren namhafte Qualitätswettbewerbe für Wein aus – darunter der internationale bioweinpreis, der PAR® Wine Award International und viele kleinere Wettbewerbe. Die WINE System Datenbank mit über 40.000 Weinen ist die Basis für das von Martin Darting entwickelte Bewertungssystem PAR®. Sie wird in der Fachwelt als umfassendes Informationsportal geschätzt und dient in vielen Bereichen als wichtiges Handwerkszeug. www.winesystem.de

Pressemeldung Dänemark als PDF


Internationaler PIWI Weinpreis verkostet 413 Weine aus 15 Ländern

Online PAR®-Wettbewerb im Auftrag von PIWI International e.V. – starker Zuwachs bei den Top-Qualitäten – Großes-Gold-Weine von Italien bis Schweden

Frasdorf, November 2020 – Dass die vergleichsweise jungen pilzwiderstandsfähigen Rebzüchtungen, wie Cabernet Blanc, Regent oder Solaris, ein probates weinbauliches Mittel im Kampf gegen den Klimawandel sein können, ist in der Weinwelt mittlerweile Konsens. Wie sich dessen unmittelbare Symptome umgekehrt auf Qualität und Sensorik auswirken – und wie die internationale Szene damit umgeht – davon konnte sich die PAR®-Jury im Auftrag von PIWI International e.V. bei der Corona-bedingt ersten Online-Ausgabe des Internationalen PIWI Weinpreises 2020 ein eindrucksvolles Bild machen: 413 Piwi-Weine aus 15 Ländern standen an den drei Verkostungstagen vom 13. bis 15. November auf dem sensorischen Prüfstand. Insgesamt wurden 42-mal Großes Gold, 175-mal Gold, 161-mal Silber und 29 Empfehlungen vergeben. Für die gewohnte Qualität und Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse sorgten 27 PAR® Certified Master VerkosterInnen in ganz Deutschland*), gestützt von der etablierten digitalen Infrastruktur der WINE System AG.

Mit 170 eingereichten Weinen ist Deutschland das am stärksten vertretene Weinland der Verkostung 2020, gefolgt von der Schweiz, Italien und Österreich. Gemessen an der Zahl der Großes-Gold-Wertungen sind es auch Deutschland und die Schweiz, die das Ranking mit 12 bzw. 9 Spitzenwertungen anführen, gefolgt von Österreich mit 6-mal Großem Gold. Ebenfalls ganz oben dabei sind Piwi-Weine aus Schweden und Polen, Dänemark und Italien sowie Belgien, Liechtenstein, den Niederlanden, der Slowakei und Frankreich.

Dänemarks Piwi-WinzerInnen erzielen 2-mal Großes Gold, 8-mal Gold, 11-mal Silber und 2 Empfehlungen: Mit je 96 Punkten erzielten gleich zwei dänische Piwi-Erzeugnisse Großes Gold beim Internationalen Piwi Weinpreis 2020. In der Kategorie Schaumwein ging die Bestwertung an den 2018er 56ºNorth Primo vom Guldbæk Vingård in Jütland – eine traditionelle Flaschengärung aus der Rebsorte Solaris. Ebenfalls aus Jütland stammt der edelsüße 2014er Hedvin von Skærsøgaard Vin – eine stilistisch traditionell im Barriquefass ausgebaute Dessertwein-Cuvée aus Rondo, Cabernet Cortis, Regent und Pinot Noir Precose.

In der Kategorie Rotwein führt mit 95 Punkten und somit einer Goldmedaille ein weiterer Kandidat von Skærsøgaard Vin das dänische Ranking an: der 2018er Leon Millot, reduktiv im Barriquefass ausgebaut. Mit 94 Punkten und Gold geht die Bestwertung unter den dänischen Roséweinen ebenfalls an Skærsøgaard Vin in Jütland, für den reduktiv im Stahltank ausgebauten 2019er Rosé aus den Rebsorten Cabernet Cortis, Rondo und Leon Millot. Die beiden Klassenbesten in der Kategorie Weißwein erzielten jeweils 93 Punkte und Gold: die stilistisch modern in Barrique vergorene 2019er RÖS Reserve Solaris vom Dyrehøj Vingård in Seeland und der 2019er Barfod Solaris von Barfod Vin in Seeland, extraktbetont im Stahltank ausgebaut.

Die Piwis, das Handwerk und der Klimawandel

Stilistisch wie auch in der Qualität war die Bandbreite 2020 enorm. Ein Blick auf den Medaillenspiegel etwa zeigt, dass im Vergleich zu den Vorjahren das qualitative Mittelfeld geschrumpft ist. Verkostungsleiter Martin Darting hierzu: „Besonders im Süden hatten es die WinzerInnen in den letzten Jahren mit außergewöhnlicher Hitze und Trockenheit zu tun. Im ersten Jahr machen die Reben das noch gut mit; wiederholen sich solche Jahre, hat das sensorische Konsequenzen für die Trauben. Das hat vielen Probleme bereitet, vor allem weil im Piwi-Anbau die Jahrhunderte an Erfahrung fehlen, auf die etwa Riesling-ErzeugerInnen zurückgreifen können.“

Die gute Nachricht: Die qualitative Mitte ist auch zugunsten der Spitzenklasse geschrumpft. So hat sich der Großes-Gold-Anteil im Verhältnis zur 2019er Ausgabe des Wettbewerbs fast verdoppelt. Martin Darting weiter: „Dieses Jahr hatten wir viele beeindruckende Qualitäten in der Spitze, die gezeigt haben, dass Piwi-Weine locker mit Top-Erzeugnissen aus etablierten Sorten mithalten können. Der Schlüssel liegt in der genauen Analyse von Erfahrungswerten und einer gewissen Agilität, vor allem im Weinbergsmanagement. Wenn dann auch noch der individuell passende Ausbau und vielleicht noch eine gekonnte Cuvéetierung erfolgt, dann kommt es zu Großem Gold.“

WINE System Vorständin Brigitte Wüstinger: „Alles was neu ist, muss sich etablieren. Aus den Ergebnissen der 10. Verkostung des PIWI Weinpreises lässt sich deutlich ableiten, dass Qualität bei den Piwis kein Zufall mehr ist. Die mittlerweile nicht mehr ganz jungen Weingärten, gepaart mit der einhergehenden Erfahrung und dem professionellen  handwerklichen Können der WinzerInnen, lassen schon jetzt eine deutliche Stabilisation und Positionierung der Piwis gegenüber den etablierten, alten Sorten erkennen. Wir dürfen gespannt sein was die Zukunft bringen wird.“

Der Internationale PIWI Weinpreis: Um Verbrauchern und Händlern Orientierung für die Auswahl der vielfältigen neuen Sorten zu geben und zugleich die ErzeugerInnen in ihrer Vorreiterrolle sowie in ihrem Engagement für eine nachhaltigere Landwirtschaft zu bekräftigen, wurde der Internationale PIWI Weinpreis ins Leben gerufen. Initiiert von PIWI International e.V. und organisiert von der WINE System AG, setzt der renommierte Qualitätswettbewerb auf die weltweit anerkannte Verkostungsmethode PAR®. Dank der analytischen und differenzierten Vorgehensweise der qualifizierten PAR®-Verkoster fließen sämtliche Aspekte der Weinbereitung und der klimatischen Verhältnisse in die Bewertung mit ein; die Ergebnisse sind detailliert nachvollziehbar und leisten insbesondere für Produktentwicklung und Qualitätsmanagement der Betriebe wertvolle Dienste.

Ergänzende Informationen

*)Für die Online-Verkostung zum internationalen PIWI Weinpreis 2020 wurden den VerkosterInnen alle eingereichten Weine nach klimatischen, stilistischen und analytischen Parametern thematisch zugeordnet, anonymisiert und nummeriert, bevor sie vor Ort entpackt und den JurorInnen in festgelegter Reihenfolge präsentiert wurden. Auch für die VerkosterInnen eine neue Situation, die dank definierter Verkostungsstandards dennoch die hohe Reproduktion der PAR® Ergebnisse erreichten. Wie in der PAR®-Methodik vorgesehen, agieren die PrüferInnen auch online in Zweierteams, die jeden Wein zunächst separat verkosten, bevor das Ergebnis diskutiert und erst nach Erreichen eines Konsenses festgehalten wird.

Hintergrundinformation:

PIWI International e.V. fördert den Informationsaustausch zwischen Forschungsanstalten, ZüchterInnen, RebveredlerInnen, sowie den AnbauerInnen von PIWI-Reben. In den letzten Jahren haben zahlreiche pilzresistente Rebsorten Eingang in die Praxis gefunden, einige davon erst versuchsweise. Seitens der WinzerInnen besteht ein großer Informationsbedarf über diese Rebsorten. Dazu gehören ausführliche Beschreibungen ihrer Eigenschaften, Anleitungen für die optimale Weinbereitung, Degustationen, Diskussion von Vermarktungsfragen und Information der VerbraucherInnen. Neben der Durchführung von Tagungen und regionalen Arbeitskreisen ist die Initiierung des jährlichen internationalen PIWI Weinpreises wesentlicher Bestandteil der Maßnahmen von PIWI International. Präsident: Josef Engelhart. www.piwi-international.de

Die WINE System AG ist mit ihren drei Tätigkeitsfeldern Beratung, Ausbildung und PAR® Qualitätswettbewerbe seit 1999 kompetenter Partner für Winzer, Händler sowie Fachpublikum im Bereich Wein und Sensorik. Das Unternehmen befindet sich seit 2019 unter der Leitung der Vorstände Brigitte Wüstinger und Martin Darting und schreibt seit vielen Jahren namhafte Qualitätswettbewerbe für Wein aus – darunter der internationale bioweinpreis, der PAR® Wine Award International und viele kleinere Wettbewerbe. Die WINE System Datenbank mit über 40.000 Weinen ist die Basis für das von Martin Darting entwickelte Bewertungssystem PAR®. Sie wird in der Fachwelt als umfassendes Informationsportal geschätzt und dient in vielen Bereichen als wichtiges Handwerkszeug. www.winesystem.de

Pressemeldung als PDF

Meldephase zum 10. Internationalen PIWI Weinpreis eröffnet   

Qualitätswettbewerb für Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten – virtuelle PAR®-Verkostung vom 14. – 16. November 2020
Anmeldeschluss ist der 23. Oktober 2020

Frasdorf, Juli 2020 – Nachdem die WINE System AG mit dem internationalen bioweinpreis 2020 erstmals eine PAR®-Verkostung erfolgreich im virtuellen Raum durchgeführt hat, geben die Organisatoren, im Auftrag von PIWI International e.V. nun den Startschuss für die erste Online-Verkostung*) in der Geschichte des Internationalen PIWI Weinpreises. Die Meldephase für die Jubiläumsausgabe des etablierten Qualitätswettbewerbs hat somit begonnen. Der Entschluss zu diesem virtuellen Format fiel hinsichtlich der Ungewissheit über den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie und aufgrund der durchweg positiven Erfahrungen bei der Premiere im Mai. Zum Wettbewerb zugelassen sind Weine aus pilzwiderstandsfähigen Trauben.  Anmeldeschluss ist der 23. Oktober 2020.

Der Verein PIWI International e.V. fördert seit 20 Jahren den Informationsaustausch zwischen Forschung, Rebzucht und Weinbau. Um einen für alle Seiten fundierten Blick auf die Qualität der Erzeugnisse zu gewährleisten, hat PIWI International e.V. 2010 den Internationalen PIWI Weinpreis gegründet. Seither setzt der Verein auf PAR® als klare, transparente Verkostungsmethode, die zudem einen deutlichen Mehrwert für Qualitätssicherung und Produktentwicklung mit sich bringt. So wird jedes eingereichte Erzeugnis individuell evaluiert und erhält eine Einschätzung seiner handwerklichen und sensorischen Qualität in Bezug auf Herkunft und Machart. Am Ende steht eine objektive und vor allem nachvollziehbare Einschätzung der qualitativen Charaktereigenschaften des Weins.

Kostenloses Online-Seminar „PAR® Bogen auswerten“

Damit WinzerInnen das Maximum an Information aus den detaillierten Bewertungsbögen herausholen können, bietet die WINE System AG für TeilnehmerInnen des Internationalen PIWI Weinpreises 2020 erstmals ein Online-Seminar zum Thema „PAR® Bogen auswerten“ an. Darin werden nicht nur die einzelnen Parameter sowie das Vorgehen der VerkosterInnen erklärt; es gibt auch praktische Impulse für die Anwendung der Erkenntnisse im betriebseigenen Qualitätsmanagement. Zwei Termine stehen Interessierten zur Auswahl.

Weitere Informationen zur Prämierung sowie Termine und Teilnahmebedingungen unter www.piwi-international.de.

Ergänzende Informationen

*) Für die Online-Verkostung zum internationalen PIWI Weinpreis 2020 werden den Verkostern alle eingereichten Weine nach klimatischen, stilistischen und analytischen Parametern thematisch zugeordnet, anonymisiert und nummeriert, bevor sie vor Ort entpackt und den Juroren in festgelegter Reihenfolge präsentiert werden. Auch für die VerkosterInnen eine neue Situation, die in der Frühjahrsausgabe, dank definierter Verkostungsstandards, dennoch die hohe Reproduktion der PAR® Ergebnisse erreichten.

Hintergrundinformation:

PIWI International e.V. fördert den Informationsaustausch zwischen Forschungsanstalten, ZüchterInnen, RebveredlerInnen, sowie den AnbauerInnen von PIWI-Reben. In den letzten Jahren haben zahlreiche pilzresistente Rebsorten Eingang in die Praxis gefunden, einige davon erst versuchsweise. Seitens der WinzerInnen besteht ein großer Informationsbedarf über diese Rebsorten. Dazu gehören ausführliche Beschreibungen ihrer Eigenschaften, Anleitungen für die optimale Weinbereitung, Degustationen, Diskussion von Vermarktungsfragen und Information der VerbraucherInnen. Neben der Durchführung von Tagungen und regionalen Arbeitskreisen ist die Initiierung des jährlichen internationalen PIWI Weinpreises wesentlicher Bestandteil der Maßnahmen von PIWI International. Präsident: Josef Engelhart. Geschäftsstelle: Susanne Sommer +49 6133 5099226, www.piwi-international.de

Die WINE System AG, gegründet 1999, ist mit einer umfassenden und informativen Weindatenbank Basis für das von Martin Darting entwickelte Bewertungssystem PAR und kompetenter Partner für Winzer, Händler sowie Fachpublikum im Bereich Wein und Sensorik. Die WINE System AG befindet sich seit 2019 unter der Leitung der Vorstände Brigitte Wüstinger und Martin Darting und schreibt seit vielen Jahren namhafte Wettbewerbe aus. Die Datenbank mit über 40.000 Weinen wird in der Fachwelt als umfassendes Informationsportal geschätzt und dient in vielen Bereichen als wichtiges Handwerkszeug. www.winesystem.de

Kontakt

WINE System AG
Brigitte Wüstinger

und Martin Darting
Daxa 8
83112 Frasdorf
Tel. +49 8032-91633-20
Fax +49 8032-91633-49
buero@winesystem.de

Pressekontakt

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Sonja Hartung

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