Häufig gestellte Fragen

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Häufig gestellte Fragen2020-04-16T19:00:29+02:00
Woher stammen diese neuen innovativen Rebsorten eigentlich?2020-04-27T14:06:11+02:00

Da die klassische Kreuzungszüchtung relativ aufwändig ist, stammen sie überwiegend von öffentlichen Forschungsanstalten, Züchtungsinstituten oder Universitäten. Aber auch einige private Züchter konnten große Erfolge erzielen! Gezüchtet wird praktisch in fast allen weinbautreibenden Ländern. Eine Übersicht über die Züchter finden Sie  hier

Wird immer noch gezüchtet?2020-04-27T14:11:35+02:00

Ja, die Resistenzzüchtung wurde in den letzten Jahren sogar intensiviert! Neue, molekularbiologisch unterstützte Verfahren machen den Selektionsprozess schneller und effizienter.

Sind PIWIS genmanipuliert?2020-04-16T18:58:30+02:00

Nein! PIWIS sind nicht das Produkt trans- oder cis-gener Manipulation. Sie werden mittels klassischer Kreuzungszüchtung gewonnen indem man mit dem Pollen (Blütenstaub) einer „Vatersorte“ die kastrierten Blüten einer „Muttersorte“ künstlich bestäubt. Die Kerne der daraus entstehenden Beeren enthalten die „neu-kombinierte“ Erbinformation. Diese Kerne werden ausgesät, es entstehen Sämlinge – neue Pflanzen. Mit viel Glück entspricht eine davon meinen Zuchtzielen.

Arbeitet man mit PIWI-Rebsorten tatsächlich nachhaltiger?2020-04-27T14:07:00+02:00

Ja! PIWIS sind ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig. Deutlich weniger Behandlungen gegen Pilzkrankheiten bedeuten weniger Durchfahrten, signifikant weniger Pflanzenschutzmittelbedarf, weniger Bodenverdichtung, weniger CO2-Ausstoß, deutlich geringere Behandlungskosten, weniger Gefahr für die Gesundheit des Anwenders!

Schmecken PIWIS anders?2020-04-27T14:10:28+02:00

Jede Rebsorte hat ihr ureigenes Geruchs- und Geschmacksprofil, deshalb schmecken PIWIS auch etwas anders. Im Züchtungsprozess versucht man aber, durch das Einkreuzen traditioneller, konventioneller Rebsorten nahe an deren Aromenprofil heran zu kommen.

Ist die Weinqualität vergleichbar mit konventionellen Rebsorten?2020-04-27T14:12:51+02:00

Reif geerntete und sorgfältig verarbeitete Trauben von PIWI-Rebsorten ergeben hervorragende Weine mit Spitzenqualitäten. Blindverkostungen beweisen dies regelmäßig!

Welche PIWI-Sorten dürfen in Österreich als „Qualitätswein“ in Verkehr gebracht werden?2020-04-27T14:03:05+02:00

Blütenmuskateller, Muscaris, Rathay, Roesler, Souvignier gris

Welche PIWI-Sorten dürfen in Österreich als „Rebsortenwein“ in Verkehr gebracht werden?2020-04-27T14:02:53+02:00

Bronner, Cabernet blanc, Cabernet Jura, Donauriesling, Donauveltliner, Johanniter, Pinot Nova, Regent

 

Sind PIWIS tatsächlich gerbstoffreicher (tanninreicher)?2020-04-27T14:10:43+02:00

Tannine sind Bestandteile der Stiele, Kerne und Beerenhäute und tragen – insbesondere bei Rotwein – zum Geschmack des Weines bei. Einige Tannine wirken im Rebstock auch als Phytoalexine, das sind Abwehrstoffe gegen Infektionen mit Mikroorganismen wie Pilzen oder Bakterien. PIWIS haben ein höheres Potenzial für diesen Abwehrmechanismus. Bitterkeit und Adstringenz im Wein – vor allem Weißwein – ist aber nur die Folge einer mangelhaften, nicht schonenden Traubenverarbeitung!

 

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